
Von der großartigen Mietwagenübergabe am Flughafen von Tunis hatte ich schon gesprochen. Erst dachte ich, wir würden im privaten Auto des Vermieters zu seinem Office in Tunis gefahren. Das Auto war komplett verschmutzt, es stank nach Zigarettenrauch, überall lagen Plastikflaschen herum und die ursprüngliche Struktur der Sitze war vor lauter Schmutzflecken schon nicht mehr erkennbar.
Es stellte sich dann heraus, dass dies unser Mietwagen sein sollte. Als ich nach dem Starten sah, dass in der Tachoanzeige ein Feuerwerk der verschiedensten Warnleuchten brannte, rief ich den Chef des lokalen Mietwagenunternehmens an. Ohne Probleme schickten sie uns ein besseres Auto.
Mit diesem Auto hatten wir einige Tage keinerlei Probleme, bis ich eines Morgens in Matmata sah, dass unser Mietwagen über Nacht eine nicht geringe Menge an Motoröl verloren hatte.
Als Erstes machte sich Ärger in meinen Gedanken breit, aber dann dachte ich: Das sind doch genau die Momente, die eine Reise prägen und die großartige Geschichten schreiben. Von daher akzeptierte ich den Umstand und sagte leise zu mir: „Problem for later.“
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