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Kategorie: Europa

Gipfelbuch: Über die Pleisenhütte auf die Pleisenspitze

Die beiden letzten Touren mit insgesamt ungefähr 3200 Höhenmetern spürte ich am Vortag noch deutlich. Ich bin ganz ehrlich: An diesem Tag wäre ich nicht in der Lage gewesen, irgendeinen Berg in einer passablen Zeit zu besteigen. Deshalb gönnte ich mir einen Ruhetag mit Eis und Shopping. Am Ende des Tages hatte ich trotzdem mehr als 10.000 Schritte zurückgelegt und fühlte mich weiterhin überhaupt nicht fit.

Umso mehr freute ich mich, als ich am Morgen meiner Wanderung auf die Pleisenspitze mit recht guten Beinen aufwachte. Ich war tatsächlich überrascht, dass mein Muskelkater so schnell größtenteils verschwunden war.

Also packte ich meine sieben Sachen in den Rucksack, aß meine Brötchen vom Vortag zum Frühstück und verließ den Campingplatz in Krün, sobald die Schranke geöffnet wurde.

Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: An diesem Tag wartete abermals eine unvergesslich schöne Bergtour auf mich. Als ich in Scharnitz ankam, hieß es deshalb: Schuhe anziehen, Rucksack auf den Rücken und los ging es in Richtung Gipfel.

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Gipfelbuch: Zurück auf dem Sulzkogel – Zwischen Gipfelglück und vergangenen Zeiten

Während ich vor meinem Auto auf dem Campingplatz sitze und mich auf den Ruhetag freue, weil ich von den letzten beiden Bergtagen mit insgesamt über 3000 hm ganz schön k. o. bin, denke ich daran zurück, wie Kühtai und der Sulzkogel in mein Leben gespült wurden.

In Kühtai war ich schon mehrmals wandern, habe dort übernachtet oder einfach nur den Ort besucht. In der Vergangenheit war es mehr ein verlassener Skiort. Während der letzten Jahre etablierte sich hier nach und nach der Sommertourismus und dadurch verlor der Ort leider seinen Charme als Lost Place.

Dennoch ist der Ort natürlich von wunderschönen Bergen umgeben und ein Besuch lohnt sich immer. Zum Beispiel steht hier ein ganz einfacher 3000er, der nur darauf wartet, bestiegen zu werden. Der Sulzkogel ist ein wunderschöner Berg. Mit knapp 1000 hm vom Parkplatz bis zum Gipfel und seinem tollen Gipfelblick bietet er die perfekte Belohnung für den Aufstieg.

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Gipfelbuch: Meine zweite Besteigung der Soiernspitze

Es war wieder so weit: Ich konnte in meine zweite Heimat, meine Wahlheimat oder einfach in meinen Sehnsuchtsort fahren.

Für ein paar Tage habe ich die Möglichkeit, in den Alpen unterwegs zu sein und ein bisschen zu wandern. Anfangs sah das Wetter sehr gut aus, mittendrin auf einmal sehr schlecht und aktuell sieht es wieder nicht so schlecht aus. Wahrscheinlich werde ich vier verschiedene Wandertouren unternehmen können und freue mich sehr auf die kommenden Tage.

Heute habe ich das Pflichtprogramm erfüllt und bin zum zweiten Mal in meinem Leben auf die Soiernspitze im Karwendel gestiegen.

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Nürnberg statt Karwendel: Ein kleiner Ausbruch aus dem Alltag

An sich würde ich jetzt auf einem Campingplatz in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen sitzen und meinen Blick über das Bergpanorama des Karwendels schweifen lassen.

Aber dieses Jahr hatte das Wetter am Himmelfahrtswochenende abermals keine Lust darauf, dass wir in Richtung Alpen fahren. Es regnete und schneite sogar im Werdenfelser Land und in der Karwendelregion. Diese Wetterbedingungen sind alles andere als optimal für einen Mini-Camper.

Von daher hieß es an dem verlängerten Wochenende: zu Hause bleiben und den Urlaub ausnahmsweise in den eigenen vier Wänden genießen.

Einen kleinen Ausflug sollte es trotzdem geben: Ich wollte mir unbedingt einmal den Fuji Store in Nürnberg ansehen.

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Zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Unsere Reise in die Alte Hansestadt Lemgo

Schon seit mehreren Jahrzehnten hat meine Familie – und natürlich auch ich – Bekannte in der ostwestfälischen Stadt Lemgo. Die Kennenlerngeschichte ist eine, wie sie sich in der Zeit des geteilten Deutschlands wohl vielfach ereignet hat: Man lernte sich im Urlaub kennen und versuchte, den Kontakt über die Urlaubszeit hinaus aufrechtzuerhalten.

Oft schlafen solche Bekanntschaften nach einigen Wochen ein. In diesem Fall war es jedoch anders: Die enge Freundschaft besteht nun schon seit mehr als 35 Jahren. Natürlich hatte man nicht immer den intensivsten Kontakt, doch man verlor sich nie aus den Augen – und wenn man sich besuchte, war es immer eine sehr vertraute und herzliche Zeit.

Nun war es so, dass wir uns schon einige Jahre nicht gesehen hatten, beide Familien von verschiedenen Schicksalsschlägen betroffen waren – und es dadurch höchste Zeit wurde, wieder einmal ein paar schöne Stunden miteinander zu verbringen.

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Irland im Februar – Zwischen Regenjacke, Fish & Chips und Flugzeugen

Unser Rückflug von Dublin nach Berlin sollte erst am Nachmittag um 15.35 Uhr starten. So hatten wir an diesem Tag bis etwa 13 Uhr Zeit, noch ein paar Orte in der Nähe des Flughafens zu entdecken.

Trotz des wirklich schlechten Wetters wollten wir das natürlich nicht ungenutzt lassen. Unser Ziel war es, kleine Dörfer mit malerischen Häfen zu finden. Deshalb verabschiedeten wir uns schon früh von unserer Wohnung in Malahide und machten uns mit dem kleinen, vollgepackten Mietwagen auf die Suche nach typisch irischen Dörfern.

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Irland im Februar – Zwischen Castle, Cafés und Kopfsteinpflaster: Kilkenny entdecken

Nachdem wir uns an unserem verlängerten Wochenende in Irland schon allerhand angesehen hatten, entschieden wir uns, noch nach Kilkenny zu fahren. Wir stellten uns eine hübsche irische Stadt vor, die an ein vergangenes, gemütliches Irland erinnert.

Und keine Sorge: Genau das haben wir auch bekommen. Kilkenny zeigte sich uns als eine wirklich schöne Stadt. Auch wenn wir erneut einige Kilometer von Malahide in diese charmant altmodische Stadt fahren mussten, hat sich der Weg dorthin mehr als gelohnt. So verabschiedete sich Irland für uns noch einmal ganz klischeehaft – und genau so, wie wir es uns erhofft hatten.

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