Kammwanderung mit Kontrasten auf die Reither Spitze (2373 m)

Du kennst sicherlich Wanderungen, bei denen einfach alles passt: Man ist eine Weile unterwegs, aber nicht zu lang. Man hat ein paar Höhenmeter, aber noch nicht zu viele und trotzdessen erlebt man alpine Momente der Extraklasse.

Solch eine Wanderung ist die Kammwanderung über das Seefelder Joch (2064 m), die Seefelder Spitze (2220 m) und auf die Reither Spitze (2373 m). Als ob diese Route nicht schon Belohnung genug wäre, liegt auf dem Rückweg dieser Wanderung noch die idyllisch gelegene Nördlinger Hütte.

Ich bin die Wanderung in den letzten Jahren zwei Mal gelaufen und kontrastreicher hätten die Erlebnisse gar nicht sein können. Auf meiner ersten Wanderung war der Himmel durch eine dünne Wolkenschicht geprägt. Im Kontrast dazu, stand das Wetter auf der zweiten Wanderung: dichte Wolken und dramatisch anmutende Gipfel.

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Einfach mal raus … den Sonnenuntergang fotografieren

Manchmal muss man einfach raus. Für eine größere Tour hatte ich keine großartige Lust und irgendwie auch keine Zeit.

Schließlich ist die Zeit am Wochenende doch eher rar – neben kochen, ausgedehten Radtouren, den Netflix-Account durchforsten, die Youtube-Abos pflegen, die unzähligen Podcasts, dieser wahnsinnig schöne Blog und irgendwie sollte man doch auch in einem Buch lesen.

Wir du siehst: Es riecht nach einem kleinen Mini-Abenteuer – den Sonnenuntergang irgendwo in der Homezone zu fotografieren.

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Panorama-Tour auf die Versalspitze (2462 m) im Verwall

Die Versalspitze ist ein lohnenswerter Gipfel an der Grenze des Verwalls zum Montafon. Die Wanderung führt dich vom Kopsstausee teils steil, teils sanft auf den 2462 m hohen Gipfel. Dabei bekommst du immer wieder tolle Blicke ins grüne Verwall, ins Montafon und natürlich auch ins hohe Rätikon. Mir ging es so, dass ich an jedem zweiten Stein „erst einmal ein Buch hätte schreiben können“.

Unter dem technischem Gesichtspunkt ist die Wanderung durchaus leicht. Mit ca. 12 km Länge benötigt es jedoch eine gewisse Grundfitness, um diese Wanderung ohne späteren Besuch des Muskelkaters genießen zu können.

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Ein stolzer Dreitausender zu Füßen Kühtais – der Sulzkogel (3016 m)

Zu der Ski-Hochburg Kühtai habe ich eine ganz besondere Beziehung. Vor ungefähr 10 Jahren entdeckte ich diesen, auf 2000 Meter Höhe liegenden, Ort durch Zufall. Damals suchte ich einen möglichst hoch gelegenen Ort auf der Karte, um in meinem blauen Mazda 323 möglichst entlegen zu schlafen.
Dieser Ort hat es mir angetan. Im Sommer war Kühtai damals sehr einsam und nach Sonnenuntergang war der Ort, in welchem die Dortmunder Hütte liegt, wie ausgestorben. Ich saß vorm Auto, habe meine Pasta zubereitet und genoss den Blick auf die umliegenden Sellrainer Berge bei untergehender Sonne.

Ich stöberte in der Karte, um herauszufinden, welche Berge ich von diesem Ort aus besteigen könnnte. Einer dieser Berge ist ein stolzer Dreitausender: der Sulzkogel mit 3016 Metern Höhe.

Er ist ein technisch durchaus einfacher Berg – WICHTIG: Bei entsprechenden und stabilen Wetter sowie ausreichender Fitness und alpiner Erfahrung.

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Westliche Karwendelspitze (2385 m) – Ein alpines Erlebnis für Faule

Der felsige und karke Charakter des Karwendelgebirges hat mich schon seither fasziniert. Als junges Kind habe ich die Gipfel stundenlang vom Balkon des Gästezimmers bewundert. In den späteren Jahren habe ich den Karwendel auf den ersten selbstständigen Reisen mit dem Rad oder den Wanderschuhen erkundet.

Die westliche Karwendelspitze kann man via der Karwendelbahn sehr gemütlich – dennoch alpiner Charakter (!!) – besteigen und das Gipfelpanorama mit minimalsten Höhenmetern in den Beinen genießen.

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