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Schlagwort: travel

Gipfelbuch: Zurück auf dem Sulzkogel – Zwischen Gipfelglück und vergangenen Zeiten

Während ich vor meinem Auto auf dem Campingplatz sitze und mich auf den Ruhetag freue, weil ich von den letzten beiden Bergtagen mit insgesamt über 3000 hm ganz schön k. o. bin, denke ich daran zurück, wie Kühtai und der Sulzkogel in mein Leben gespült wurden.

In Kühtai war ich schon mehrmals wandern, habe dort übernachtet oder einfach nur den Ort besucht. In der Vergangenheit war es mehr ein verlassener Skiort. Während der letzten Jahre etablierte sich hier nach und nach der Sommertourismus und dadurch verlor der Ort leider seinen Charme als Lost Place.

Dennoch ist der Ort natürlich von wunderschönen Bergen umgeben und ein Besuch lohnt sich immer. Zum Beispiel steht hier ein ganz einfacher 3000er, der nur darauf wartet, bestiegen zu werden. Der Sulzkogel ist ein wunderschöner Berg. Mit knapp 1000 hm vom Parkplatz bis zum Gipfel und seinem tollen Gipfelblick bietet er die perfekte Belohnung für den Aufstieg.

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Ein Overland-Abenteuer: Von Lhasa zum Everest Base Camp bis nach Kathmandu

Irgendwann während meiner Weltreise habe ich angefangen, auf Reisen kleine Videos zu drehen. Sie fangen die Atmosphäre fremder Länder oft noch ein bisschen besser ein als Fotos allein.

Ein solches Video gibt es auch von dieser Tibet-Reise: von Xining über Lhasa bis zum Everest Base Camp und von dort weiter per abenteuerlichem Roadtrip in unsere Sehnsuchtsstadt Kathmandu. Das Video gibt einen schönen Überblick über eine Reise, die uns wohl noch lange, wenn nicht für immer, in Erinnerung bleiben wird.

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Trans-Himalaya: Begegnungen auf meinen morgendlichen Photowalks durch Kathmandu

Vielleicht haben meine morgendlichen Photowalks vor acht Jahren in Kathmandu begonnen. Ich gehe in der Regel noch vor dem Frühstück auf die Straßen und versuche, mit den Menschen in Kontakt zu kommen und das wahre Leben kennenzulernen; zumindest in dem Maß, in dem ein Tourist innerhalb weniger Stunden und im Umkreis von ein paar Kilometern seines Hotels das Leben eines fremden Landes überhaupt erfassen kann.

Was ich dabei gemerkt habe: Wenn ich allein unterwegs bin, werde ich in der Regel sehr freundlich und interessiert von den Menschen aufgenommen. Ich denke, das liegt daran, dass ich allein unterwegs bin und die Menschen mich eher als Mensch wahrnehmen als als Tourist.

Klar, ich passe ganz offensichtlich nicht in ihr Umfeld, aber ich versuche mich zumindest optisch nicht zu sehr abzugrenzen. Ich sehe nicht besonders luxuriös aus und das Wichtigste: Ich zeige ihnen gegenüber echtes Interesse. Meist versuche ich, mit den Menschen in Kontakt zu kommen, mit ihnen zu sprechen, sie in ihrer Umgebung zu fotografieren und ihnen anschließend ihr Porträt auszudrucken oder auf digitalem Weg zukommen zu lassen.

Schon in den ersten Stunden des Tages erlebe ich oft sehr besondere und für mich unvergessliche Momente. Von einigen dieser Morgenstunden in Kathmandu möchte ich dir nun berichten.

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Trans-Himalaya: Ein Wiedersehen mit Kathmandu nach acht Jahren

Am späten Nachmittag sind wir endlich in einer unserer Sehnsuchtsstädte dieser Welt angekommen. Endlich waren wir wieder in Kathmandu.

Wir hatten unseren Fahrer bezahlt und ihm noch ein faires Trinkgeld gegeben. Nun war es Zeit, uns mit unseren Rucksäcken auf den Weg zum Hotel zu machen. Zunächst dachten wir, wir würden den Weg ohne Navigation finden – doch so war es nicht. Nach acht Jahren brauchten wir doch ein paar Hinweise, bevor wir das Hotel in den vielen Straßen des touristischen Stadtteils Thamel fanden.

Schon bald standen wir in der Lobby des Hotels. Während des Check-ins stellte ich fest, dass in den letzten acht Jahren die Inhaber gewechselt hatten. Die Leitung und die Angestellten waren sehr jung. Dennoch machte die Unterkunft weiterhin einen sehr guten Eindruck.

Wir bezogen unser schönes Zimmer und machten uns bald darauf auf den Weg, die Straßen von Kathmandu wiederzuentdecken.

Das Schöne an unserem erneuten Kathmandu-Besuch war, dass wir genau wussten, was wir uns noch einmal ansehen wollten – und überhaupt keinen Stress hatten, da wir die Must-haves bereits während unserer ersten Nepalreise abgehakt hatten.

So warteten nun wunderbare Tage in dieser faszinierenden Stadt auf uns.

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Trans-Himalaya: Vom Dach der Welt nach Kathmandu – Ein Overland-Abenteuer

Seit ein paar Jahren haben wir unsere Reisen so verändert, dass wir oft eine Rundtour unternehmen. Das heißt, wir buchen einen sogenannten Gabelflug: Wir fliegen von A nach B und später von C wieder zurück nach A.

Bei unserer Reise nach Tibet sind wir von München nach Xining geflogen und später von Kathmandu wieder zurück nach München.

Dadurch sieht man natürlich viel mehr von dem Land, durch das man reist, als wenn man immer wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren müsste – in unserem Fall nach Xining.

Somit mussten wir jedoch vom Base Camp des Mount Everest irgendwie nach Kathmandu kommen. Allein die Aussicht auf eine unserer Lieblingsstädte ließ die Vorfreude auf den letzten Abschnitt dieser Tibetreise ins Unermessliche wachsen.

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Trans-Himalaya: Eine Nacht im tibetischen Everest Base Camp

Obwohl ich vor noch nicht einmal einem halben Jahr im Everest Base Camp gewesen bin, ist dieser Moment doch schon wieder so weit weg – und gleichzeitig immer noch ganz nah in meiner Erinnerung.

Ich spüre die Kälte dieses Tages noch immer. In Gedanken gehe ich den Weg von unserer Unterkunft zu dem Ort erneut, an dem wir den höchsten Berg unseres Planeten bestaunt haben. Ich habe diesen Anblick noch genau vor Augen.

Es war nie mein Ziel, einmal vor diesem – irgendwie wunderschönen – Gipfel zu stehen. Doch im Nachhinein hat sich der teils beschwerliche und auf jeden Fall sehr kostenintensive Trip absolut gelohnt.

Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einen Ort besuchen würde, an dem so viele Schicksale geschrieben wurden – Schicksale, die ich bisher nur aus den Büchern von Hans Kammerlander oder Reinhold Messner kannte.

Es waren zwar nur 24 Stunden, die ich an diesem besonderen Platz verbracht habe, aber dieser Tag wird hoffentlich ein Leben lang in meiner Erinnerung bleiben.

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Trans-Himalaya: Über den Pang La Pass (5200 m) in das Everest Base Camp

Nun war es endlich so weit. Wobei ich das Everest Base Camp in meinen Gedanken gar nicht als das Highlight dieser Reise sehen wollte. Vielmehr war es der Roadtrip durch das faszinierende Tibet. Ein Land, das nur von wenigen Menschen bereist wird und werden kann.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Buch „Sieben Jahre in Tibet“ zum zweiten Mal gelesen, und viele der Orte, die wir besuchten oder an denen wir vorbeifuhren, hatten auch Heinrich Harrer und Peter Aufschnaiter gesehen – damals unter völlig anderen Bedingungen, in einer Zeit, in der die großen Expeditionen zum höchsten Berg unserer Erde, dem Mount Everest, stattfanden.

Ich genoss jeden Moment viel zu sehr, um sagen zu können, dass ausgerechnet dieser Tag das Highlight der Reise werden sollte. Dennoch war ich in der Vorbereitung sehr aufgeregt gewesen, wie das Wetter vor Ort sein würde. Ich hatte Fotos gesehen, auf denen man aufgrund des Nebels nicht erkennen konnte, ob man sich in Dänemark, in den Alpen oder im Himalaya befand.

Hätten wir solches Wetter gehabt, wäre ich wohl dennoch enttäuscht gewesen, denn ganz ohne Sicht auf den Everest wollte ich Tibet dann doch nicht verlassen.

Dieses Problem sollten wir an diesem Tag jedoch nicht haben. Als ich das Fenster unseres Hotelzimmers in Shegar öffnete, schien die Sonne zwar noch nicht, doch am Himmel war keine einzige Wolke zu sehen. Die klare Luft ließ die Kälte der Atmosphäre deutlich spüren.

Somit hatten wir die besten Voraussetzungen, um an diesem Tag den höchsten Gipfel unseres Planeten bei bestem Wetter bestaunen zu können.

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