Zum Inhalt springen

Schlagwort: travel

Ein Roadtrip durch Tunesien: Tozeur – Menschen, Canyons, Ziegelsteine und fast in Algerien

In der Planung dieser Reise mussten wir uns festlegen, an welchem Ort wir etwas mehr Zeit verbringen wollten. Der erste Gedanke war: „Natürlich auf jeden Fall in der Sahara.“ Seit meinem ersten Wüstenabenteuer ist es einer meiner Wünsche, einen ganzen Tag in der Wüste zu entspannen. Einfach die Ruhe und das Nichts zu genießen. Die meisten Camps haben denselben Tagesablauf: am Nachmittag ankommen, eine bezahlte Tour mit dem Camp unternehmen, Abendessen, schlafen gehen und am nächsten Tag wird das Camp nach dem meist recht einfachen Frühstück wieder verlassen.

Rückblickend bin ich natürlich sehr froh, dass wir in dem Camp, das wir uns in Tunesien herausgesucht hatten, keinen ganzen Tag geblieben sind. In diesem Camp war einfach zu viel los.

Unsere Wahl fiel auf Tozeur und ich bereue es unter keinen Umständen. Die Stadt entsprach komplett meinen Erwartungen. Sie hat eine wunderbare Medina, liegt direkt neben beziehungsweise in einer Oase und hat einen sehr schönen Vibe.

Von daher kann ich auch dir empfehlen, ein paar Tage Tozeur deine Heimat zu nennen. Hier gibt es wirklich viel zu entdecken.

Kommentar hinterlassen

Ein Roadtrip durch Tunesien: Von Tamezret bis in die Dünen der Sahara

Mein erstes Wüstenabenteuer habe ich vor einigen Jahren in der Wüste von Jordanien erlebt. Die Wadi-Rum-Wüste liegt im Süden Jordaniens und damals unternahmen wir eine kleine Wüstentour und schliefen eine Nacht in der Wüste.

Neben dem tollen Abend, den wir mit einem Berber im Zelt verbrachten und bei dem wir quasi über Gott und die Welt sprachen, war es vor allem die Stille, die mir bis heute in Erinnerung geblieben ist. Diese Stille, die man sonst nur selten auf diesem Planeten erleben kann, war einfach fantastisch.

Seit diesem Zeitpunkt faszinieren mich die Wüsten dieser Erde und ich hatte bis jetzt das Glück, schon einige wunderschöne Wüsten erkunden zu dürfen. Egal ob in der Atacama-Wüste in Südamerika, in den Wüsten im Oman oder in Katar, in der großen Wüste Saudi-Arabiens, in den Ausläufern der Sahara im Süden Marokkos oder in der Sahara in Tunesien: Ich bin jedes Mal aufs Neue von dieser Landschaft begeistert.

So kam es natürlich, dass auch bei unserem Roadtrip durch Tunesien ein Stopp mit Übernachtung in der Wüste obligatorisch war. Mehr über dieses Wüstenabenteuer in der tunesischen Sahara erfährst du in diesem Blogpost.

Kommentar hinterlassen

Ein Roadtrip durch Tunesien: Auf den Spuren alter Berberdörfer und Ksours von Tataouine nach Matmata

Vom ersten Tag an war ich komplett vom Süden Tunesiens begeistert. Vor wenigen Tagen steckten wir noch in der deutschen Tristesse des Aprils, und auf einmal wachten wir in einer Region auf, die von Berberdörfern, abenteuerlichen Ksours, viel Wüste und wenigen Menschen geprägt ist.

Heute stand auf dem Plan, den südlichsten Punkt unserer Reise zu verlassen und langsam in Richtung Norden zu fahren. Auf dem Weg gab es abermals zahlreiche verlassene Berberdörfer zu bestaunen. Ich freute mich schon am Morgen wahnsinnig auf diesen Roadtrip, auf dem ich mein Indiana-Jones-Faible komplett ausleben konnte.

Im Süden Tunesiens hatte ich immer wieder das Gefühl, wirkliche Entdeckungen zu machen. Es war Abenteuer, aber auf eine angenehm bequeme Art.

Den Abend sollten wir in einem Hotel der besonderen Art verbringen. Und wieder einmal sollten wir uns darüber wundern, wie wenig Tourismus es in dieser wunderschönen Region gibt.

Kommentar hinterlassen

Von einem Röhrenfernseher bis nach Manhattan: Meine persönlichen Erinnerungen an den 11. September 2001

Wie jedes Jahr jährten sich auch dieses Jahr die Terroranschläge vom 11. September 2001. Spätestens an diesem Tag denke ich an meine beiden vergangenen Reisen nach New York zurück.

Ich weiß nicht, was es ist, aber irgendetwas in mir oder meiner Vergangenheit löst eine wahnsinnige Faszination für diese Stadt aus. New York ist für mich immer noch ein Sehnsuchtsziel. Ich liebe diese Stadt einfach. Ich liebe ihre Vielfalt und ich liebe es, in einer Umgebung zu sein, die so ganz anders ist als mein Alltag.

Und spätestens am 11. September eines jeden Jahres sind die Mediatheken und meine YouTube-Abo-Box voll mit Reportagen und Dokumentationen über New York. Über ein New York in seinen finstersten Stunden und über ein New York, das sich seit dem 11. September 2001 verändert hat und trotzdem irgendwie sich selbst treu geblieben ist.

In diesem Blogpost möchte ich meine Erinnerungen daran festhalten, wie ich diesen Tag verbracht habe und welche Berührungspunkte ich danach immer wieder mit dem Big Apple hatte.

Kommentar hinterlassen

Ein Roadtrip durch Tunesien: Planung, Pannen und eine Ankunft in 1001 Nacht

Im Winter war es mal wieder soweit: Die Reiseplanung für das kommende Jahr stand an. Je mehr man von der Welt gesehen hat, desto schwerer wird es, passende, erschwingliche und gut erreichbare Ziele zu finden und natürlich Ziele, die sich in diesem Fall innerhalb einer Woche bereisen lassen.

Meine erste Wahl fiel auf Algerien. Von diesem Land hatte ich keinerlei Bild im Kopf. Die Visa-Situation erwies sich nach erster Recherche als zumindest mühsam. Doch fand ich dabei auch eine Information, die mich sofort aufhorchen ließ: Im Süden Algeriens soll es noch Wüstendörfer geben, die ein ausgesprochen traditionelles Leben führen. Orte, an denen man einem Leben aus der Vergangenheit begegnen kann. Es gäbe sogar eine Vorschrift, dass man in diesen Dörfern nicht fotografieren darf. Das alles klang ungemein spannend und ich war hellauf begeistert.

Leider erwies sich der Weg zu einem Visum im verfügbaren Zeitrahmen als zu aufwendig. Also musste ein Ersatzziel her: Die Wahl fiel dabei auf Tunesien.

In Tunesien war ich 1995 schon einmal, damals noch mit meinen Eltern. Vom Land selbst habe ich allerdings wenig gesehen. Einerseits war ich noch recht jung, die Erinnerungen sind entsprechend verblasst. Andererseits verbrachten wir einen klassischen Hotelurlaub, der wenig Raum für Entdeckungen ließ.

Das Ziel für die kommende Reise stand damit fest: Es sollte ans Tor der Sahara gehen. Schon die erste kurze Recherche zeigte, dass Tunesien einige hidden Gems zu bieten hat und von daher lohnt sich eine Reise in das Land der 2011 stattgefundenen Jasminrevolution bestimmt.

Kommentar hinterlassen

Gipfelbuch: Die westliche Karwendelspitze

Eine Tour konnte ich auf meinem Kurztrip noch unternehmen. Allerdings wollte ich an diesem Tag eine recht überschaubare Tour gehen. Einerseits war die Wettervorhersage nicht so prickelnd. Es waren leichte Schauer gemeldet. Andererseits musste ich an diesem Tag wieder in Richtung Heimat fahren und von daher wollte ich nicht erst um 17 Uhr am Auto sein.

Ein paar Touren in der Region rund um Krün / Garmisch-Partenkirchen hatte ich zur Auswahl. Dabei entschied ich mich für die westliche Karwendelspitze. Die Tour schien alles zu besitzen, was ich an Bergtouren schätze: einen Aufstieg in karger Umgebung und natürlich einen schroffen Gipfel mit Panorama.

Von daher fiel die Entscheidung recht schnell auf die westliche Karwendelspitze über den Aufstieg von der Dammkarhütte und dem Dammkar.

Eins vorweg: Es war die perfekte Tour für diesen Tag. Ich hatte ein wunderschönes alpines Erlebnis und habe auf dieser Bergtour nette Menschen kennengelernt.

Kommentar hinterlassen

Gipfelbuch: Über die Pleisenhütte auf die Pleisenspitze

Die beiden letzten Touren mit insgesamt ungefähr 3200 Höhenmetern spürte ich am Vortag noch deutlich. Ich bin ganz ehrlich: An diesem Tag wäre ich nicht in der Lage gewesen, irgendeinen Berg in einer passablen Zeit zu besteigen. Deshalb gönnte ich mir einen Ruhetag mit Eis und Shopping. Am Ende des Tages hatte ich trotzdem mehr als 10.000 Schritte zurückgelegt und fühlte mich weiterhin überhaupt nicht fit.

Umso mehr freute ich mich, als ich am Morgen meiner Wanderung auf die Pleisenspitze mit recht guten Beinen aufwachte. Ich war tatsächlich überrascht, dass mein Muskelkater so schnell größtenteils verschwunden war.

Also packte ich meine sieben Sachen in den Rucksack, aß meine Brötchen vom Vortag zum Frühstück und verließ den Campingplatz in Krün, sobald die Schranke geöffnet wurde.

Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: An diesem Tag wartete abermals eine unvergesslich schöne Bergtour auf mich. Als ich in Scharnitz ankam, hieß es deshalb: Schuhe anziehen, Rucksack auf den Rücken und los ging es in Richtung Gipfel.

Kommentar hinterlassen