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Kategorie: Lesen

The Langoliers (S. King)

Diesen Roman von Stephen King habe ich mir in Kathmandu gekauft und auf der Reise nach Südamerika gelesen. Von daher wird es für mich ein ganz besonderes Buch bleiben, welches ich sicher nicht weitergeben bzw. verkaufen werde.

Für mich als kleinen Aviation Geek war das Thema natürlich perfekt. Anfangs hat mich die Story auch noch überzeugt. Je mehr ich jedoch im Roman voranschritt, desto weniger überzeugte mich die Story.

Von daher war ich dann doch froh, als ich das Buch beendet habe.

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Yesteryear (C. C. Burke)

Auch diesen Roman habe ich gespannt während mehrerer Wanderungen in den Alpen gehört.

Der Roman von Caro Claire Burke wurde durch verschiedenste Literaturpodcasts sehr positiv erwähnt und aus diesem Grund schlug die FOMO bei an und musste diesen Roman „lesen“.

Und was soll ich sagen? Ich bin total begeistert von diesem Roman, in welchem der Werdegang einer Tradwife-Influencerin gezeigt wird. Dabei werden verschiedenste Themen wie natürlich das romantisierte konservative Leben auf dem us-amerikanischen Land, der oft manipulierende Einfluss von Kirchen, die Gefahren von Socialmedia, das Patriachart sowie deren Auswirkung auf die Gesellschaft und natürlich auch die autokratische Politik in der USA. Es ist ein wirklich lesenwertes Buch, welches überraschend viele Perspektiven zum Nachdenken eröffnet.

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Der glücklichste Mensch der Welt (E. Jaku)

Dieses Buch habe ich als Hörbuch während verschiedenster Wanderungen in den Alpen gehört.

Das Thema Holocaust interessiert mich schon mehrere Jahrzehnte: Ich habe zahlreiche Bücher darüber gelesen, verschiedenste Filme angesehen und auch einige Seminare an der Universität dazu belegt sowie verschiedenste Arbeiten darüber geschrieben.

Eddie Jaku hat einen sehr interessante und zu gleichem Maß grausamen Erlebnisbericht über seine Erfahrungen während der Zeit des Holocausts geschrieben. Für mich war es erstaunlich, wie oft er Glück gehabt hat, um zu überleben. Er war in zahlreichen aussichtlos wirkenden Situationen und doch hat er glücklicherweise überlebt. Dabei hat er eins nicht vergessen: menschlich zu sein. Egal wie schlimm es ihm ging oder in welch großer Not er gewesen ist, er hat stets an die Menschlichkeit geglaubt. Und vielleicht war genau dies der Schlüssel für sein Überleben.

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Belonging to the World (B. Hoffner)

Ich weiß gar nicht, wann ich das erste Mal über den Instagram-Account von Barry Hoffner gestoßen bin. Auf jeden Fall habe ich irgendwann mitbekommen, dass sein Buch im April 2026 veröffentlich wurde. Barry Hoffner ist einer der Menschen, der (fast) alle Länder dieser Welt besucht hat. „Fast“ – da er noch nicht die Möglichkeit hatte, nach Nord Korea zu reisen.

Barrys Leben hat im Jahr 2017 ein tiefen Einschnitt erfahren. Er verlor seine Frau durch einen tragischen Unfall. Schon gemeinsam mit seiner Frau verreiste er wahnsinnig gern. Und dies half ihm, mit den Verlust seiner Frau umzugehen: Er reiste und schon bald war klar, er möchte jedes Land dieser Welt besuchen.

Das Buch war weniger ein Reisebericht seiner Abenteuer, sondern für mich viel mehr eine Verarbeitung des Verlustes, den er erfahren hat. Und verschiedene Menschen, die er auf seinen Reisen traf, haben ihm dabei geholfen, um mit diesem tragischen Ereignis irgendwie umgehen zu können.

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Monstergott (C. Schmitt)

Diese Buchempfehlung habe ich aus dem Podcast Alles muss Raus mit Thilo Mischke. Die Autorin Caroline Schmitt behandelt ein Thema, welches mich sehr interessiert: Religion in die Auswirkung derer auf die Menschen unserer Gesellschaft.

In dem Roman wird das Leben zweier Geschwister gezeigt, die zu einer evangelikalen Freikirche gehören Die Autorin selbst ist eine Aussteigerin aus solch einer Gemeinschaft und kann somit ihre eigenen Erfahrungen einfließen lassen. Im Laufe des Buches werden Themen wie zum Beispiel Homophobie oder die Rolle von Frauen in unserer Gesellschaft aufgegriffen und der Umgang in solch teils radikalen Freikirchen mit diesen Themen gezeigt.

Dabei schafft es die Autorin immer wieder, die Zustände in dieser sektenähnlichen Gemeinschaft, nicht nur zu kritisieren, sondern die Protagonisten erhalten immer wieder Hilfe, durch Personen, die zu ihnen halten.

Mir hat die Story wirklich sehr gut gefallen. Dieser Roman zeigt auf, wie gefährlich es ist, solche Gemeinschäften und die damit im Zusammenhang stehende Radikalität aus dem Blick zu verlieren. Denn diese Gemeinschaften sind alles andere als harmlos.

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Die Bäume (P. Everett)

Percival Everett hat sich in diesem Roman wieder einmal den sehr wichtigen Themen wie z.B. dem systemischen Rassismus oder dem kollektiven Gedächtnisses einer ganzen Gesellschaft oder Generation gewidmet.

Die Bäume zeigt eine scheinbar übernatürliche Mordserie im Süden der USA, bei der immer wieder identische Leichen schwarzer Männer auftauchen und verschwinden.

Die Story beschreibt die aktuelle Lage der Welt eigentlich ganz gut: Immer wenn man glaubt, eine schlimmere Lage der Welt ist nicht mehr möglich, wird es noch absurder und irgendwie auch noch tragischer.

Die Themen interessieren mich, ich finde sie wichtig und Everett setzt sie im Roman auch sehr gekonnt um. Dennoch hat mich der Roman irgendwie nicht ganz so abgeholt, wie es der Roman James gekonnt hat.

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Who is the Dalai Lama? (D. M. Rau)

Als ich im Oktober 2025 durch Tibet reiste, war es natürlich unter keinen Umständen möglich, ein Buch über den Dalai Lama zu kaufen. Die Möglichkeit dazu bot sich dann in Kathmandu an. Die Hauptstadt Nepal erreichten wir über eine abenteuerliche Fahrt von der tibetischen Grenze. Während unserer Zeit in Kathmandu stöberte ich durch eine sehr schöne Buchhandlung und fand dieses Buch.

In diesem Sachbuch für Kinder wird das Leben und Wirken des 14. Dalai Lamas beschrieben. Beginnend mit seiner Kindheit, über die Zeit in welcher er ausgewählt wurde bis hin zu seinem Einsatz für den Frieden und die Unabhängigkeit für Tibet aus dem indischen Exil heraus.

Währenddessen ich das Buch las, hörte ich meine Tibet-Playlist und war mental einfach direkt wieder in diesem sehr spannenden Land.

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