Ich bin ein großer Freund davon, auf Reisen früh am Morgen durch mir unbekannte Orte zu laufen, die Eindrücke auf mich wirken zu lassen und Neues zu entdecken.
Es war im April 2024, und das Ende unserer Weltreise rückte mit großen Schritten näher. Dieser sonnige und angenehm warme Tag sollte unser letzter voller Tag auf diesen wunderschönen Inseln sein.
Also schnappte ich mir früh am Morgen meine Kamera und begab mich auf die Suche nach besonderen Motiven in Honolulu – und nach interessanten Geschichten.
Und was soll ich sagen? Am Ende des viel zu langen Walks kam ich tatsächlich mit einer richtig guten Story zurück.
Wie schon in mehreren Blogartikeln, die unsere Weltreise im Jahr 2024 dokumentieren, erwähnt, war es eine ziemlich spontane Entscheidung, nach Hawaii zu reisen. Unser Ziel war es, einmal um die Welt zu reisen – und das Ganze in 80 Tagen. Ganz so, wie es Jules Verne in seinem Roman In 80 Tagen um die Welt beschrieb.
Nice to know: Die Abenteuer von Vernes Figur Phileas Fogg beruhen tatsächlich auf historisch belegten Reisen von George Francis Train. Im Jahr 1870 gelang ihm eine Weltumrundung in exakt 80 Tagen – damals galt das noch als nahezu unmöglich.
Anyway, Hawaii bot sich als perfektes Zwischenziel an, um von Japan weiter nach New York City zu reisen, ohne einen Direktflug nehmen zu müssen. Rückblickend war das eine wirklich gute und lohnenswerte Entscheidung.
Für die recht kurzfristige Planung verließen wir uns auf den Tipp von Matthew, einem Freund meines Vaters. Er riet uns, nach Maui zu fliegen. Für uns bedeutete das konkret: Wir flogen von Osaka nach Honolulu und stiegen dort just in time ins nächste Flugzeug nach Maui um.
Nach einer Woche auf Maui flogen wir zurück nach Honolulu, um von dort unsere Reise nach New York fortzusetzen. Wir hatten jedoch so geplant, dass uns noch anderthalb Tage auf Oʻahu zur freien Verfügung blieben – bevor wir über Nacht in mehreren Tausend Metern Höhe die USA überqueren würden.
Was bietet sich da mehr an, als einen kleinen Roadtrip zu unternehmen und dabei die Insel zu erkunden?
Zu Beginn unserer Hawaii-Reise flogen wir direkt von Japan nach Oʻahu und anschließend mit Hawaiian Airlines weiter nach Maui. Schon beim ersten Zwischenstopp bekamen wir einen Eindruck davon, was für ein besonderer Flughafen Honolulu auf Oʻahu ist.
Nun landeten wir ein zweites Mal dort – diesmal mit mehr Zeit, um den Flughafen auf uns wirken zu lassen.
Mit Southwest Airlines ging es von Maui nach Oʻahu: Wir bekamen besondere Plätze in der Boeing 737, bestaunten die wunderschöne Landschaft aus dem Flugzeugfenster und freuten uns über einen kleinen Service auf diesem Flug, der nicht einmal 30 Minuten dauerte.
Beim Schreiben dieser Zeilen bewegt sich das Flugzeug, in dem ich sitze, irgendwo zwischen der Türkei und dem Irak. Unter mir ziehen karge Berge vorbei, auf deren Spitzen noch Schnee liegt. In den Tälern hingegen herrscht Trockenheit – durchzogen von ausgetrockneten Flussbetten, die stumm von besseren Zeiten erzählen.
Wie anders wirkt dagegen Maui: Dort ließ die Natur ein Feuerwerk ihrer Schönheit auflodern, als wolle sie zeigen, wozu sie fähig ist. Vielleicht gilt genau deshalb eine immergrüne Insel wie Maui für so viele Menschen als Inbegriff des Paradieses.
Doch beim genaueren Hinsehen merkt man schnell, dass Maui alles andere als ein Paradies ist – es sei denn, man ist weiß und wohlhabend.
In Kihei habe ich Nancy getroffen. Wir kamen ins Gespräch, und ich hörte ihr eine ganze Weile zu. Sie lebt derzeit ohne Wohnung und ohne festen Job auf Maui. Es war unglaublich spannend, ihren Erzählungen zu lauschen und mit ihr zu diskutieren.
Kahakuloa – schon der Name klingt wie ein Versprechen auf das echte, unverfälschte Hawaii. Versteckt an der wilden Nordküste Mauis, nur über eine schmale und kurvige Straße erreichbar, liegt dieses kleine Dorf – eingebettet in sattes Grün, steile Klippen und eine Stille, wie man sie sonst kaum noch findet.
Keine großen Hotels, keine Touristengruppen – nur Natur, authentisches Leben und eine Ruhe, die sofort entschleunigt.
Genau hier trafen wir auf unserem Roadtrip einen ganz besonderen Menschen. Seine Geschichte und Lebensweise haben uns tief beeindruckt. In diesem Blogpost nehme ich dich mit dorthin – zu einem Ort, der sich für immer in mein Herz eingebrannt hat.
Der Western Loop ist quasi die Fritz Cola im Vergleich zu Coca Cola: anders im Geschmack, aber keineswegs schlechter. Im Gegenteil – vielleicht ist der Western Loop von Maui sogar noch schöner als die berühmte Road to Hana. Hier trifft man auf jeden Fall weniger Menschen, und alles wirkt ein wenig entspannter.
Wir haben traumhafte Strände entdeckt, luxuriöse Wohngegenden bestaunt und uns durch unvorstellbar teure Hotelanlagen geschlängelt – nur um an einem Strand zu landen, der wegen einer Quallenplage unbenutzbar war.
Gleichzeitig fuhren wir über verlassene Straßen, durchquerten authentische Dörfer und kauften ein frisch gebackenes Bananenbrot, das nach purem Inselglück schmeckte.
Ich möchte diesen Ausflug auf keinen Fall missen. Es war ein wunderschöner Tag – voller Kontraste, Überraschungen und kleiner Entdeckungen, die ihn so besonders gemacht haben.
Aloha Maui! Kaum ein Ort verkörpert den hawaiianischen Inseltraum so sehr wie diese Insel: weite, menschenleere Strände, üppige Regenwälder und spektakuläre Vulkanlandschaften – auch wenn wir letztere diesmal nicht gesehen haben.
Maui hat uns mit seiner entspannten Atmosphäre, der faszinierenden Natur und den herzlichen Menschen sofort in den Bann gezogen.
Besonders spannend war für mich der Kontrast: Einerseits das amerikanische Leben, wie man es aus Filmen und Serien kennt. Andererseits der unverwechselbare Südsee-Lifestyle, der sich so ganz anders anfühlt. Eine solche Kultur hatte ich zuvor noch nie erlebt. Umso dankbarer bin ich, dass wir die Reise nach Hawaii angetreten sind – auch wenn Maui ursprünglich gar nicht auf unserer Liste stand. Letztlich war es ein glücklicher Zufall, der uns genau hierher geführt hat.
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwende ich auf meiner Website Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, kann ich Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf meiner Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.