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Schlagwort: Outdoor

Soiernspitze (2257 m) – Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung

Die Bergtour auf die Soiernspitze (Karwendel) stand schon sehr lang auf meiner To-Do-Liste. Genauer gesagt, faszinierte ich dieser Gipfel schon seit meine frühsten Kindheit. Dabei ist der Berg ist der Berg kein alpines Highlight. Es ist ein beliebiger Berg, der jedoch durch seine wunderschöne, pyramidenähnliche Nordseite einen besonderen Charme versprüht.

Aber erst zwanzig Jahre später, konnte ich diesen kleinen Traum in die Realität umsetzen und meinen Namen in das Gipfelbuch eintragen. In den Jahren davor gab es viele Rückschläge, Wanderungen, die viel zu früh endeten und Wanderungen, die anders verliefen als gedacht.

Eigentlich dachte ich, dass dies ein ganz normaler Bericht einer Bergtour wird. Aber gerade beim Schreiben des Textes merke ich, dass sich dieser Text in eine ganz andere Richtung entwickeln könnte. Ich bin sehr gespannt, wie sich der Text entwickeln wird. Ein Klick auf „Weiterlesen“ lohnt sich somit allemal.

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Sonnenuntergang auf dem Gohrisch

Die Sächsische Schweiz ist dir sicherlich bekannt. Nicht zu letzt durch zahlreichen Influencer gewann sie in den letzten Jahren stark an Popularität. Der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges ist bekannt für die wunderschöne Landschaft. Die Elbe schlängelt sich durch dieses kleine Gebirge – vorbei an bizarren Felsformen und wunderschönen Wäldern. Obwohl das Mittelgebirge nur zwei Autostunden von meiner Haustür entfernt gelegen ist, halten sich meine bisherigen Besuche jedoch in Grenzen.

Während meiner Studienzeit, in welcher ich ein Jahr in Dresden studiert habe, war die Sächsische Schweiz ein regelmäßiges Ziel zahlreicher Trainingsfahrten mit dem Rad. Zu Fuß habe ich die Topographie des Gebirges jedoch noch nicht oft erkundet.

Dies sollte sich im vergangenen Herbst ändern. Gezwungener Maßen war die Zeit vorhanden und die Möglichkeiten des Reisens begrenzt. Also galt es, die Heimat zu erkunden und die wunderschöne Landschaft der Sächsischen Schweiz im Herbst zu genießen.

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Einfach mal raus … als Nachtsportler

Viele sehen mich verständnislos an, wenn ich Ihnen von meinen Stirnlampen-Erlebnissen des Nachts im Wald berichte. Es sei zu gefährlich und überhaupt, hat man im Dunkeln nichts draußen zu suchen.

Ich finde die Momente, die ich im schmalen Lichtkegel meiner Stirnlampe erlebe, wunderbar. Würde ich diese kleinen Abenteuer, in Form einer Skirunde, Radtour oder einer Laufrunde, tagsüber absolvieren, wäre der Abenteuerfaktor sicher nur halb so groß.

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Einfach mal raus … in den Winter

Während ich in meiner warmen Wohnung sitze, zieht draußen ein kleiner Schneesturm über das Land und bringt jede Menge Neuschnee. Draußen ist es grau in weiß. Die Schneeflocken wehen von links nach rechts, von oben nach unten und in alle möglichen Kombinationen dieser Richtungen. Und trotzdessen, dass ich hier gemütlich sitze, freue ich mich schon auf heute Nachmittag, wenn ich wieder raus kann.

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Ein stolzer Dreitausender zu Füßen Kühtais – der Sulzkogel (3016 m)

Zu der Ski-Hochburg Kühtai habe ich eine ganz besondere Beziehung. Vor ungefähr 10 Jahren entdeckte ich diesen, auf 2000 Meter Höhe liegenden, Ort durch Zufall. Damals suchte ich einen möglichst hoch gelegenen Ort auf der Karte, um in meinem blauen Mazda 323 möglichst entlegen zu schlafen.
Dieser Ort hat es mir angetan. Im Sommer war Kühtai damals sehr einsam und nach Sonnenuntergang war der Ort, in welchem die Dortmunder Hütte liegt, wie ausgestorben. Ich saß vorm Auto, habe meine Pasta zubereitet und genoss den Blick auf die umliegenden Sellrainer Berge bei untergehender Sonne.

Ich stöberte in der Karte, um herauszufinden, welche Berge ich von diesem Ort aus besteigen könnnte. Einer dieser Berge ist ein stolzer Dreitausender: der Sulzkogel mit 3016 Metern Höhe.

Er ist ein technisch durchaus einfacher Berg – WICHTIG: Bei entsprechenden und stabilen Wetter sowie ausreichender Fitness und alpiner Erfahrung.

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Westliche Karwendelspitze (2385 m) – Ein alpines Erlebnis für Faule

Der felsige und karke Charakter des Karwendelgebirges hat mich schon seither fasziniert. Als junges Kind habe ich die Gipfel stundenlang vom Balkon des Gästezimmers bewundert. In den späteren Jahren habe ich den Karwendel auf den ersten selbstständigen Reisen mit dem Rad oder den Wanderschuhen erkundet.

Die westliche Karwendelspitze kann man via der Karwendelbahn sehr gemütlich – dennoch alpiner Charakter (!!) – besteigen und das Gipfelpanorama mit minimalsten Höhenmetern in den Beinen genießen.

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Stetig bergauf vom Haus Zeinissee zur Fädnerspitze (2788 m)

Am Campingplatz sitzend, ließ mich ein Gipfel nicht mehr los: die Fädnerspitze. Egal, ob beim Abendessen oder nach dem Aufstehen, mein Blick wanderte immer wieder zu diesem fast 2800 m hohem felsigen Gipfel. Dieser ist recht schwach frequentiert und einsam. Er liegt auf der Grenze zwischen Tirol und Vorarlberg. Wobei der Aufstieg vom Zeinissee über den Campingplatz stets auf der Vorarlberger Seite verläuft.

Während des ganzen Urlaubs habe ich mir diese Tour vorgenommen, am letzten Tag auf dem Campingplatz habe ich früh am Morgen meine Schuhe geschnürrt, den am Abend zuvor gepackten Rucksack genommen und bin nach einem kleinen Frühstück losgelaufen. 900 Höhenmeter warteten auf mich und rückblickend kann ich sagen, dass sich jeder Höhenmeter gelohnt hat.

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