
Nun war ich also wieder in New York. Das Gefühl, vom Garten unserer Wohnung in New Jersey auf die Skyline von Manhattan zu blicken, war einfach verrückt. Diese Wolkenkratzer mit den eigenen Augen vor sich zu sehen – das hatte etwas Magisches. Ich kann gar nicht genau sagen, was es in mir auslöst, aber in diesem Moment ging es mir einfach richtig gut. Und das, obwohl ich der amerikanischen Kultur gegenüber eigentlich gar nicht besonders positiv eingestellt bin.
Wie auch immer – auch wenn uns diese Kellerwohnung ein halbes Vermögen für eine Woche kostete und klar war, dass dieser Trip in die Weltstadt kein günstiges Vergnügen werden würde, war die Vorfreude riesig: Mit der Fähre nach Manhattan fahren, dieses Lebensgefühl aufsaugen – und möglichst tief im Herzen abspeichern.
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