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Kategorie: Lesen

Der Fluch (S. King)

Ich liebe die Romane, die Stephen Kind als Richard Bachmann geschrieben hat. Viele dieser Romane handeln in Maine und sie besitzen irgendwie eine ganz besondere ‚kingsche‘ Stimmung.

Anfangs spürte ich dieses Gefühl auch bei „Der Fluch“, aber in Richtung Mitte des Buches zog sich die Story wie ein zäher Kaugummi. Den Plot ist jedoch sehr gut. Aufgrund eines Unfalls wird der Amerikaner Billy Halleck verflucht. Ab diesem Zeitpunkt nimmt der übergewichtige Anwalt Tag für Tag stetig ab. Und zwar jeden Tag. Anfangs empfand ich die Vorstellung und Story wirklich gut, je weiter ich lies, desto langatmiger entwickelte sich die Story jedoch. Dennoch hat King hier wieder einen sehr zeit- und gesellschaftskritischen Roman geschrieben.

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Going Zero (A. McCarten)

Dieses Buch war ein spontaner Kauf in meiner Lieblingsbuchhandlung. Ich hatte mir den Klappentext durchgelesen und war sofort begeistert. Themen wie Abhängigkeit von den neuen bzw. sozialen Medien, dem einhergehenden (eventuellen) Verlust der eigenen Privatsphäre, dem Wunsch riesiger Konzerne nach dem ‚Beherrschen der Welt‘ und dies alles gepaart mit einem Battle-Royal-Game … Dies sind genau meine Trigger-Themen, die mich zum Kauf des Buches bewogen haben.

Eins kann ich sagen: Ich wurde belohnt. Ich war von diesem Thriller, der in der heutigen Zeit oder in der nahen Zukunft handelt, sehr beeindruckt. Immer wieder kam mir der Gedanke auf, dass wir doch gar nicht soweit von dieser beschriebenen Utopie entfernt sind. Ohne dabei aktuelle technische Fortschritte verteufeln zu wollen. Im Laufe des Lesen war ich des Öfteren über das Handeln der Protogonisten sowie Antagonisten verblüfft und zugleich schockiert.

Ich spreche hiermit – ganz offiziell – eine Leseempfehlung aus!

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Offene See (B. Myers)

Dieser Roman handelt im Nachkriegs-England und begleitet den Hauptprotagonisten Robert auf einer Wanderung, bevor er den für sich bestimmten Lebensweg eines Bergmanns betritt. Auf dieser Wanderung lernt er die Dulcy – eine einsame und irgendwie auch eigenartige Frau – kennen.

Myers hat die Poesie nicht nur zu einen der Hauptthemen des Romans aufleben lassen und sondern hat diese Geschichte wirklich poetisch und wohlklingend geschrieben. Beim Lesen taucht man regelrecht in die wunderschöne englische Landschaft ein und verfolgt mit Spannung diese langsam – aber intensiv – erzählte Geschichte.

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Die Tage in der Buchhandlung Morisaki (S. Yagisawa)

Dieses Buch habe ich mir auf einem Kurztrip über ein verlängertes Wochenende gekauft. Das Cover ist mir sofort aufgefallen. Es wirkt sehr atmosphärisch und irgendwie asiatisch. Abgesehen davon, werde ich bei Büchern über Buchhandlungen schwach.
Nicht nur das Buchcover ist atmosphärisch – sondern auch das Buch. Die junge Frau Takako lebt für einen Abschnitt ihres Lebens in einem Antiquariat und hat mit vielen Menschen Kontakt, die Bücher lieben. Dazu kommt noch der ein oder andere soziale Kontakt – und fertig ist der Plot.
Der kurze Roman handelt in einer kleinen japanischen Stadt, welche bekannt für ihrer Buchhandlungen ist. Und irgendwie, ist es dem Autor gelungen, die Atmosphäre der Handlungsorte, der Natur und der Buchhandlung sehr gut auf das Papier zu bekommen.
Für mich war dieses Buch ein kleiner Ausflug nach Japan. Ich habe es sehr genossen, diesen (teils etwas kitschigen) Roman zu lesen.

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Colorado Kid (S. King)

Ich liebe King und das Universum, welches er literarisch geschaffen hat. Sobald ich mit den Protagonisten wieder in Maine bin, bin ich quasi zuhause und ich bin glücklich.
In diesem recht kurzen Roman begleitet man die Journalisten Dave und Bowie, wie sie ihrer Praktikantin Stephanie eine Mordgeschichte erzählen, die sie nicht einmal den größeren Zeitschriften anvertraut haben.

Wer eine Vorliebe für Kings Heimat Maine hat, Krimigeschichten, die sich Stück für Stück entwickelt, oder auf Geschichten steht, die in einer Redaktion handeln, für den ist dieser kurze und unbekannte Roman Kings durchaus geeignet.

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Ferrara (B. Wagendorp)

Ich habe schon den ersten Teil von Wagendorp „Ventoux“ mit großem Vergnügen gelesen. In dieser Fortsetzung des ersten Romans begleitet man abermals die vier Radsportfreunde im besten Alter. Themen wie Freundschaft, Liebe, Radsport, der Sinn des Lebens und aber auch der Tod sind auch in diesem Teil wieder präsent. Neu in der Fortsetzung ist eine ganz große Portion ITALIEN! Für mich war es sehr unterhaltsam, gerade das Ende des Romans ist Wagendorp sehr gelungen.

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Die kleine Hexe (O. Preußler)

Beruflich habe ich dieses Kinderbuch das erste Mal gelesen. Ein kurzer Klassiker, den man durchaus einmal lesen kann. Ich habe mir diese besondere Jubiläumsausgabe mit roten Farbschnitt gekauft.

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