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Kategorie: Lesen

Zeit der Schuld (D. Kapoor)

Von mir gelesene Romane, die aus der Feder von indischen Autoren oder Autorinnen stammen, kann ich wohl an ein Hand abzählen – ohne dabei alle Finger zu benötigen.

In diesem Roman wird das Leben des Jungen Ajay geschildet. Geboren als Sohn eines armen Landwirts, nimmt sein Leben viele dramatische und drastische Wendungen. Als Halbwaise muss er sein Heimatdorf verlassen, lernt es, treu zu arbeiten und wird in verschiedene private sowie politische Machenschaften hineingezogen, die sein Leben mehr als nachhaltig beeinflussen

Anfangs war ich begeistert und konnte gar nicht genug von dem im Roman beschriebenen Indien – samt aller Protagonisten – bekommen. Je mehr Seiten ich gelesen habe, desto mehr zog sich die Handlung und meine Begeisterung sank. Dennoch haben sich die 700 Seiten gelohnt und gaben mir einen sehr guten Einblick in ein modernes Indien, welches trotz aller Euphorie noch einige Baustellen zu bewältigen hat.

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Life Aktien Balance (L. Osada)

Endlich gab es mal wieder ein Finanzbuch. Dieses hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es mir nicht unbedingt neues Wissen vermittelt hat oder mir neue Ideen für mein Portfolio gegeben hat. Aber dennoch wurde mein Wissen durch die Lektüre gefestigt und wiederholt. Genau diese Methode des Lernens hat noch keinem geschadet und somit hat sich die Lektüre für mich gelohnt.

Für Anfänger – mit dem Fokus auf ein Core-Satellite-Portfolio – finde ich dieses Buch sehr geeignet.

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Holly (S. King)

Endlich hatte ich die Chance, relativ zeitnah einen neuen Roman von Stephen King zu lesen. Eigentlich wollte ich mir diesen Roman auf dem Flughafen von München, bevor wir nach Laos gereist sind, kaufen. Aber auf dem ganzen Flughafen habe ich diesen, zwei Tage davor erschienenen Roman nicht gefunden.

Letztlich habe ich in meiner Stammbuchhandlung gekauft und ich habe den Kauf nicht bereut. Stephen King hat einen mehr oder weniger klassischen Kriminalroman geschrieben. In diesem Roman versucht die Privatermittlerin das Verschwinden von einer jungen Frau während der Corona-Zeit aufzuklären. Mich hat der Roman durchweg gefesselt und ich habe ihn in (für mich) kürzester Zeit durchgelesen.

Oftmals liest man in Rezensionen, dass es Kings gesellschaftskritischster Roman sei. Das kann ich nicht einschätzen. Mir hat es jedoch sehr gefallen, wie King die amerikanische Gesellschaft in diesem Roman beschreibt.

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Radio Sarajevo (T. Sila)

Diesen autobiographischen Roman von Tijan Sila hätte ich gern gelesen, als ich durch Bosnien-Herzegowina gereist bin.

Er beschreibt den Balkankrieg Anfang der 90er-Jahre aus einer Kindersicht – aus seiner Kindersicht – und das mit all seinen politischen Komplexitäten. Einmal mehr wird in diesem Buch aufgezeigt, wie wenig Sinnhaftigkeit im Krieg liegt. Die Lebensrealität hat sich in Sarajevo komplett verändert und ist verroht. Er und seine Freunde, verharrten in ihren Wohnungen, konnten nicht mehr zu Schule gehen und tauschten Pornographie an Soldaten, um an Süßigkeiten zu kommen.

Hier wird die Widerlichkeit des Krieges sichtbar und das nicht nur zur Zeit des Krieges, sondern auch die Überlebenden sind für ihr restliches Leben vom Krieg gebrandmarkt.

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Kommissar Jennerwein darf nicht sterben (J. Maurer)

Bairischer Dialekt, Schilderungen aus der Region rund um Garmisch-Partenkirchen und das unvergleichliche Team rund um Kommissar Jennerwein – all das sind Gründe, die Romane derr Krimi-Reihe von Jörg Maurer zu verschlingen.

Leider finden sich nur wenige Motive in diesem Roman wieder. Aus diesem Grund, ist es für mich einer der schwächeren Teile der Reihe. Hubertus Jennerwein versucht einen Fall zu lösen, in welchem er auf Tuchfühlung mit verschiedensten Produkten der künstliche Intelligenz geht.

Für alle Fans der Reihe: Natürlich erfährt man hier und da ein paar Informationen über die ganzen Charaktere der Reihe. Somit hat sich die kurzweilige und etwas andere Jennerwein-Lektüre trotz dessen für mich gelohnt.

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Homo Faber (M. Frisch)

Dieses Buch habe ich auf der Reise nach und durch Laos gelesen.
In diesem Roman reist der rational geprägte Walter Faber beruflich durch die Welt. Auf einer seiner Reisen gerät jedoch seine logische, auf Fakten basierte Welt und natürlich ebenfalls sein Leben aus den Fugen.

Man kann durchaus sagen, dass Max Frisch in diesem Roman die Irrungen und Wirrungen des Lebens beschreibt. Er thematisiert Themen wie Schuld, Liebe, Verantwortung und natürlich die Unberechenbarkeit des Lebens in diesem Roman.

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Der Fluch (S. King)

Ich liebe die Romane, die Stephen Kind als Richard Bachmann geschrieben hat. Viele dieser Romane handeln in Maine und sie besitzen irgendwie eine ganz besondere ‚kingsche‘ Stimmung.

Anfangs spürte ich dieses Gefühl auch bei „Der Fluch“, aber in Richtung Mitte des Buches zog sich die Story wie ein zäher Kaugummi. Den Plot ist jedoch sehr gut. Aufgrund eines Unfalls wird der Amerikaner Billy Halleck verflucht. Ab diesem Zeitpunkt nimmt der übergewichtige Anwalt Tag für Tag stetig ab. Und zwar jeden Tag. Anfangs empfand ich die Vorstellung und Story wirklich gut, je weiter ich lies, desto langatmiger entwickelte sich die Story jedoch. Dennoch hat King hier wieder einen sehr zeit- und gesellschaftskritischen Roman geschrieben.

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