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Kategorie: Lesen

In 80 Tagen um die Welt (J. Verne)

Dies ist wohl einer der Romane, die recht viele Menschen der westlichen Welt kennen oder mit wessen Story schon unzählige Menschen in Berührung gekommen sind. Schließlich gibt es vielzählige Filme und Serien, die den Roman adaptierte haben.

Der Name verrät es schon: Der Hauptprotagonist Phileas Fogg wettet gegen die Mitglieder seines Clubs und behauptet, er schafft es, in 80 Tagen um die Welt zu reisen. In dem Roman reist der Leser oder die Leserin gemeinsam mit den Hauptpersonen einmal um die Welt.

Dieses Buch war natürlich eine Pflichtlektüre auf unserer Reise, in der es ebenfalls galt, in 80 Tage um die Welt zu reisen.

Ich las das Buch innerhalb der ersten Länder. In Kairo, Saudi-Arabien, Indien und beendete den Roman in Thailand.

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Baustellen der Nation (P. Banse, U. Buermeyer)

Ich liebe den Podcast der beiden Autoren „Die Lage der Nation“. Einen Großteil meines politischen Interesses sowie der entsprechenden Bildung in diesem Bereich, habe ich durch diese zwei netten Herren sowie des dahinterstehenden Teams erhalten. Somit war es für mich Pflicht, das Hörbuch anzuhören.

Es werden in abwechslungsreichen Kapiteln verschiedene Bereiche (Baustellen) aufgezeigt, mit denen Deutschland zu kämpfen hat und die es in seiner positiven Entwicklung behindert.

Die zwei Podcaster kritisieren jedoch nicht nur, sondern schildern ihre Rechercheergebnisse ausführlich und geben Impulse für das Lösen der Baustellen. Mir hat das Buch überaus sehr gefallen und natürlich habe ich wieder Einiges gelernt.

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Wie man Freunde gewinnt (D. Carnegie)


In „Wie man Freunde gewinnt und Menschen beeinflusst“ teilt Dale Carnegie zeitlose Weisheiten für erfolgreiche zwischenmenschliche Beziehungen. Mit praktischen Tipps wie Zuhören, Loben und Interesse zeigen, zeigt er Wege auf, um authentische Verbindungen aufzubauen und Einfluss zu gewinnen. Das Buch behandelt auch Konfliktlösung, konstruktive Kritik und Motivationstechniken, die sowohl im persönlichen als auch im beruflichen Leben von wahrscheinlich unschätzbarem Wert sind.

Letztlich habe ich nicht viel Neues aus dem Buch lernen können, aber mir wurde die Bedeutung verschiedener Kommunikationstechniken nochmals Bewusst.

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Zeit der Schuld (D. Kapoor)

Von mir gelesene Romane, die aus der Feder von indischen Autoren oder Autorinnen stammen, kann ich wohl an ein Hand abzählen – ohne dabei alle Finger zu benötigen.

In diesem Roman wird das Leben des Jungen Ajay geschildet. Geboren als Sohn eines armen Landwirts, nimmt sein Leben viele dramatische und drastische Wendungen. Als Halbwaise muss er sein Heimatdorf verlassen, lernt es, treu zu arbeiten und wird in verschiedene private sowie politische Machenschaften hineingezogen, die sein Leben mehr als nachhaltig beeinflussen

Anfangs war ich begeistert und konnte gar nicht genug von dem im Roman beschriebenen Indien – samt aller Protagonisten – bekommen. Je mehr Seiten ich gelesen habe, desto mehr zog sich die Handlung und meine Begeisterung sank. Dennoch haben sich die 700 Seiten gelohnt und gaben mir einen sehr guten Einblick in ein modernes Indien, welches trotz aller Euphorie noch einige Baustellen zu bewältigen hat.

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Life Aktien Balance (L. Osada)

Endlich gab es mal wieder ein Finanzbuch. Dieses hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es mir nicht unbedingt neues Wissen vermittelt hat oder mir neue Ideen für mein Portfolio gegeben hat. Aber dennoch wurde mein Wissen durch die Lektüre gefestigt und wiederholt. Genau diese Methode des Lernens hat noch keinem geschadet und somit hat sich die Lektüre für mich gelohnt.

Für Anfänger – mit dem Fokus auf ein Core-Satellite-Portfolio – finde ich dieses Buch sehr geeignet.

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Holly (S. King)

Endlich hatte ich die Chance, relativ zeitnah einen neuen Roman von Stephen King zu lesen. Eigentlich wollte ich mir diesen Roman auf dem Flughafen von München, bevor wir nach Laos gereist sind, kaufen. Aber auf dem ganzen Flughafen habe ich diesen, zwei Tage davor erschienenen Roman nicht gefunden.

Letztlich habe ich in meiner Stammbuchhandlung gekauft und ich habe den Kauf nicht bereut. Stephen King hat einen mehr oder weniger klassischen Kriminalroman geschrieben. In diesem Roman versucht die Privatermittlerin das Verschwinden von einer jungen Frau während der Corona-Zeit aufzuklären. Mich hat der Roman durchweg gefesselt und ich habe ihn in (für mich) kürzester Zeit durchgelesen.

Oftmals liest man in Rezensionen, dass es Kings gesellschaftskritischster Roman sei. Das kann ich nicht einschätzen. Mir hat es jedoch sehr gefallen, wie King die amerikanische Gesellschaft in diesem Roman beschreibt.

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Radio Sarajevo (T. Sila)

Diesen autobiographischen Roman von Tijan Sila hätte ich gern gelesen, als ich durch Bosnien-Herzegowina gereist bin.

Er beschreibt den Balkankrieg Anfang der 90er-Jahre aus einer Kindersicht – aus seiner Kindersicht – und das mit all seinen politischen Komplexitäten. Einmal mehr wird in diesem Buch aufgezeigt, wie wenig Sinnhaftigkeit im Krieg liegt. Die Lebensrealität hat sich in Sarajevo komplett verändert und ist verroht. Er und seine Freunde, verharrten in ihren Wohnungen, konnten nicht mehr zu Schule gehen und tauschten Pornographie an Soldaten, um an Süßigkeiten zu kommen.

Hier wird die Widerlichkeit des Krieges sichtbar und das nicht nur zur Zeit des Krieges, sondern auch die Überlebenden sind für ihr restliches Leben vom Krieg gebrandmarkt.

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