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Kategorie: Lesen

Ferrara (B. Wagendorp)

Ich habe schon den ersten Teil von Wagendorp „Ventoux“ mit großem Vergnügen gelesen. In dieser Fortsetzung des ersten Romans begleitet man abermals die vier Radsportfreunde im besten Alter. Themen wie Freundschaft, Liebe, Radsport, der Sinn des Lebens und aber auch der Tod sind auch in diesem Teil wieder präsent. Neu in der Fortsetzung ist eine ganz große Portion ITALIEN! Für mich war es sehr unterhaltsam, gerade das Ende des Romans ist Wagendorp sehr gelungen.

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Die kleine Hexe (O. Preußler)

Beruflich habe ich dieses Kinderbuch das erste Mal gelesen. Ein kurzer Klassiker, den man durchaus einmal lesen kann. Ich habe mir diese besondere Jubiläumsausgabe mit roten Farbschnitt gekauft.

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Joyland (S. King)

Dieses Buch habe ich (für meinen Maßstab) fast am Stück (weg)gelesen. In diesem Roman von King erzählt der Hauptprotagonist Dev‘ rückblickend von seinen Erlebnissen aus dem Vergnügungspark „Joyland“. Mittlerweile ist er über 60 Jahre alt und erinnert sich an die Zeit, die er als Student in dem kleinen Örtchen Heaven’s Bay (North Carolina) verbracht hat.
Es ist schwer, den Roman in eine einzige Genre-Kiste zu werfen. Er ist Coming-Of-Age, Thriller – und teils auch einfach nur eine herzerwärmende Geschichte.

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Dschinns (F. Aydemir)

Was war das für ein toller Roman, den Fatma Aydemir geschrieben hat? Es hat eine Weile gedauert, bis ich diesen Roman gelesen habe. Dies lag aber unter keinen Umständen daran, dass die Geschichte der im Buch portraitierten Familie zu langweilig gewesen ist. Sondern viel mehr war der Grund dafür, dass ich viel zu viel zu tun hatte und nicht wirklich zum Lesen gekommen bin.

Dieses Buch habe ich unter anderem in Jordanien gelesen. In diesem Roman treffen sich alle hinterbliebenen Familienmitglieder einer sogenannten deutschen Gastarbeiterfamilie in Istanbul, nachdem der Vater der Familie in der türkischen Hauptstadt verstorben ist. Dabei wird die Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven aller Familienmitgliedern erzählt. Und somit erfährt man, mehr und mehr über diese Familie. Es werden wahnsinnig viele bedeutende Themen besprochen: Rassismus, Konflikte in der Familie, Frauenrechte, Religion, Outing der eigenen Sexualität und etwas Coming of Age ist natürlich auch dabei.

Eine große Leseempfehlung!

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Unschuld (T. Würger)

Das Buch handelt von einer jungen Frau, dessen Vater auf seine Hinrichtung wartet. Noch verbleiben 35 Tage, bis ihr Vater sterben wird. Molly Carver versucht in diesem Roman, die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Bei ihrer Recherche stößt Molly in ein Netz oder in eine Spirale voller Lügen und Intrigen.

„Unschuld“ war einer der bisher wenigen Romane, die mich sofort fesselten und nicht wieder losgelassen haben. Auf den zirka 300 Seiten findet man einen mehrmaligen Perspektivwechsel der Protagonisten. Der Leser findet von Seite zu Seite immer mehr Informationen heraus und ist Molly nicht selten ein bis zwei Schritte voraus.

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Später (S. King)

Endlich wieder einen King. Dieses Buch habe ich mir auf dem Flug nach Vietnam gekauft, da ich die Angst hate, dass ich neben „Lincoln Highway“ von Amor Towels noch mehr Lesestoff brauchte. So war es aber nicht, also habe ich ihn Anfang 2023 gelesen – innerhalb weniger Tage.

Mir kommt es so vor, dass King für diesen Roman in Deutschland viel negative Kritik bekommen hat. Ich fand diesen kurzen Roman wunderbar. Viele typische King-Motive hat er auch in diesen Roman eingearbeitet. Besonders seine unaufgeregte Erscheinungsform habe ich durchaus geschätzt.

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Memoiren eines Irren (G. Flaubert)

Mit dem Werk und Leben von Flaubert habe ich mich schon in meinem Studium beschäftigt. Als ich diesen neu übersetzten Roman von Flaubert im Buchladen gesehen habe, hat mich irgendwie die Nostalgie erwischt und ich habe mir das Buch kurzer Hand gekauft.

In diesem Roman wird abermals eine (mir) neue Perspektive auf das Leben des französischen Autors aufgezeigt. In diesem Roman werden viele kleine Anekdoten seines Lebens erzählt, welche ihn als Mensch geprägt haben.

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