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Kategorie: Filme

Perfect Days (2023)

Was war dies für ein wunderschöner Film? Er war so langsam, so ästhetisch und so tiefgründig. Es war pure Entspannung und er fesselte mich bis zur letzten Sekunde.

Der Film handelt in Japan und vielleicht habe ich deswegen so gespannt zu gesehen. Er erinnerte mich mehrmals in verschiedenen Szenen an die Reise nach Okinawa / Japan.

Der Hautprotagonist reinigt in Tokyo Toiletten und erlebt jeden Tag einen perfekten Tag. Dies mag verrückt klingen. Aber er akzeptiert seine Situation, arbeitet mit Hingabe und Respekt. Außerdem genießt er die vielen kleinen schönen Augenblicke des Lebens, die ihm geboten werden. Wie zum Beispiel das schöne Rauschen der Blätter, welche vom Sonnenlicht durchflutet werden. Komorebi.

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Killers of the Flower Moon (2023)

Mit einem Film, in welchem Martin Scorsese, Leonardo di Caprio und Robert De Niro mitwirken, wird man nie etwas falsch machen.

Und so ist es auch bei „Killers of the Flower Moon“. Dieser Film war super. Er war sehr lang und hatte gerade in der Mitte des Films seine Längen. Aber insgesamt ist er überaus sehenswert.

Über die Osage Morde wusste ich bis dahin gar nichts. Die Osage sind amerikanische Natives, die nach und nach vertrieben wurden und später ein festes Land (vermeintlich wertloses) Land zu gewiesen wurde. Später entdeckten die Osage auf diesen Landstrichen Erdöl und dadurch wurden die Menschen sehr wohlhabend. Dies zog natürlich viele Menschen an und so wurde es quasi zum Volkssport, die Osage um ihr Geld zu betrügen und in „The Killers of the Flower Moon“ sieht man, dass es diesbezüglich keine Grenzen gab.

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Saltburn (2023)

Mir hat der Film der britischen Regisseurin Fennel überaus gefallen. Der Film ist meines Erachtens eine Mischung aus Coming-Of-Age, Thriller und Drama. Er zeigt die Entwicklung eines jungen Studenten, welcher durch verschiedene Umstände in eine weirde Aristokraten-Familie „hineinwächst“. Dieser sehr arthouse-lastige Film hat mich auf vielen Perspektiven überrascht und durchaus über die lange Spielzeit bei Laune gehalten.

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Acht Berge (2022)

Wie schön kann ein Film sein? In dem Film wird die Geschichte zweier Freunde geschildert, welche sich in unregelmäßigen Abständen im Aosta Tal (Italien) treffen und dort gemeinsam ihr Leben verbringen. Sie wachsen in diesem wunderschönen Tal gemeinsam auf, besteigen Berge, entleben sich voneinander und finden wieder zusammen. Sie durchleben Lebenskrisen und wunderschöne Momente. Sie leben.

In gewaltigen und zugleich ganz sanften Bildern werden in den über zwei Stunden Themen wie Freundschaft, Familie, Trauer, Liebe und die Nähe zur Natur behandelt.

Mich – als emotionaler Bergmensch – hat dieser Film sehr berührt und zählt von nun an zu meinen Lieblingsfilmen.

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Indiana Jones und das Rad des Schicksals (2023)

Endlich wieder ein neuer Indiana Jones Film. Diesen Film fing ich schon im Flug nach Laos an, habe ihn aber nicht zu Ende geschaut. In der Weihnachtszeit bot sich die Möglichkeit ihn zu schauen und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Film bot alles, was man von einem Indi-Film erwartet: Action, staubige Abenteuer und natürlich auch den notwendigen Witz.

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Leave the world behind (2023)

Ich war begeistert, als ich auf dem Social-Media Profil von Rumaan Alam gesehen habe, dass sein Roman „Leave the world behind“ verfilmt wird und auf Netflix ausgestrahlt werden soll.

In diesem dystopischen Film wird die Geschichte zweier Familien erzählt, die auf eine recht kreative Art und Weise zusammenfinden. Er stellt seine Protagonisten sowie den Zuschauer bzw. die Zuschauerin vor ein Rätsel, welches sich nicht erklären lässt. Immer wieder werden Erklärungsversuche unternommen, die wahr sein könnten oder sich als falsch ergeben. Letztlich bleibt man jedoch während des gesamten Films in einer großen Ungewissheit.

Mir gefällt diese Ungewissheit, die der Film zeigt und die sich auf die Zuschauerschaft überträgt, sehr. In meinen Augen ist es eine gelungene Verfilmung des Romans. Besonders hervorzuheben ist für mich das Storytelling im Allgemeinen und natürlich die Kameraführung.

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Die Discounter – Staffel 3 (2023)

Stromberg trifft Lidl. Dieser Satz trifft ziemlich gut den Kern der Sitcom „Die Discounter“. In diesem Jahr wurde die dritte Staffel der Serie veröffentlicht. Und ich sage es ohne Umwege: Auch diese Staffel ist wieder einmal wunderbar.

Die Gags sitzen und fast jede Folge ist die Wucht in Tüten.

Die Sitcom entstammt einer wunderbaren Low-Budget-Produktion und dafür ist sie voller Kreativität. Ob die dritte Staffel immer noch Low-Budget ist, kann ich nicht sagen. Ihren Charme hat die Serie rund um die Supermarktkette „Feinkost Kolinski“ auch in Staffel 3 nicht verloren.

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