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Schlagwort: travel

Trans-Himalaya: Gemeinsam mit dem Panchen Lama im Kloster Tashi Lhunpo

Am Abend des Vortages kamen wir erst nach Sonnenuntergang in Shigatse an. Hinter uns lag ein langer Reisetag, an dem wir früh am Morgen in Lhasa aufgebrochen waren, um die phänomenale Aussicht auf den Yamdrok-Yumtso-See zu genießen und im Laufe des Tages einen ersten Eindruck davon zu bekommen, wie es sich anfühlt, im Himalaya unterwegs zu sein.

Entsprechend müde waren wir, als wir unser Zimmer – oder besser gesagt unsere kleine Wohnung – in Shigatse bezogen. Unser Wunsch war denkbar schlicht: noch etwas Leckeres zu essen und uns zu erholen.

Zu diesem Zeitpunkt wussten wir allerdings noch nicht, dass sich dieser Wunsch nach einem guten Abendessen nicht erfüllen würde. Ebenso ahnten wir nicht, dass uns am nächsten Tag ein Besuch im Kloster Tashi Lhunpo erwartete – gemeinsam mit der wohl bedeutendsten geistlichen Persönlichkeit dieser Region: dem Panchen Lama.

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Trans-Himalaya: Tanzende Menschen in Xining

Es ist schon verrückt: Da reist man um die ganze Welt, hat das ein oder andere Weltwunder bestaunt, wunderschöne Natur genießen dürfen oder sich spektakuläre Weltstädte angeschaut.

Was mich – beziehungsweise mein Mindset – jedoch wirklich jedes Mal nachhaltig beeinflusst, sind Begegnungen mit Menschen. Auch in Xining hatten wir viele schöne Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen. Wir wurden auf der Straße angesprochen, um Selfies gebeten oder hatten nette „Gespräche“ mit Taxi-Fahrern oder -Fahrerinnen. Ich setze das Wort Gespräche bewusst in Anführungsstriche, da es oft nur Fragmente waren, bedingt durch die geringen Schnittmengen unserer Sprachen.

Eine Begegnung ist mir dabei bis heute besonders im Gedächtnis geblieben: die Begegnung mit tanzenden Menschen auf dem Central Square von Xining.

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Trans-Himalaya: Eine Overland-Reise durch Tibet in das Everest Base Camp bis nach Nepal planen

Für mich war es ein Kindheitstraum, durch Tibet zu reisen. Nicht zuletzt durch die Erlebnisschilderungen Heinrich Harrers und den gleichnamigen Film mit Brad Pitt „Sieben Jahre in Tibet“ wurde meine Faszination für dieses ferne Land geweckt.

Vor etwa 20 Jahren habe ich den Film zum ersten Mal gesehen und später das Buch gelesen. Seitdem war es mein Traum, eines Tages selbst nach Tibet zu reisen und dieses Land zu erkunden. Die Kultur kennenzulernen. Mit den Menschen in Kontakt kommen.

Im Oktober 2025 war es schließlich so weit: Aus einer recht spontanen Idee heraus organisierte ich eine Reise nach Tibet.

Schon bevor die eigentliche Planung startete, wusste ich natürlich, dass man sich in Tibet nicht frei bewegen darf und einen Guide benötigt, der einem das Land zeigt und durch alle Regionen begleitet. Ich wusste auch, dass diese Form des Reisens nicht meinem Ideal entspricht. Aber wenn man Tibet bereisen möchte, hat man keine andere Wahl.

In diesem Blogpost möchte ich dir ein paar meiner Entscheidungen rund um die Reiseplanung erläutern und dir vielleicht den ein oder anderen hilfreichen Tipp mit auf den Weg geben.

Denn wir haben unseren Plan durchgezogen und sind nach Tibet gereist.

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Update: Zurück aus dem Everest Base Camp (Tibet) und die Taschen voller Arbeit

Inzwischen sitze ich an einem gemütlich-ungemütlichen Novembernachmittag auf der Couch. Auf dem Fernseher knistert ein kitschiges Kaminfeuer, aus den Lautsprechern der alten Stereoanlage erklingen ruhige Jazz-Klänge. Währenddessen lädt das erste Video der Reise über die Internetleitung hoch – und draußen wird es langsam dunkel.

Dieses Jahr war wirklich verrückt und für Menschen mit lediglich 30 Tagen Urlaub im Jahr auch ziemlich intensiv. Daher bietet es sich am Jahresende eigentlich an, das Jahr Revue passieren zu lassen. Wäre da nicht die Reise-Nachbereitung unserer letzten Tour.

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Irland im Februar – Von Clonmacnoise in einen Pub und direkt zu den Cliffs of Moher

Ja, irgendwie hatten wir uns in den Kopf gesetzt, dass wir, wenn wir schon einmal in Irland sind, unbedingt die berühmten Klippen von Moher besuchen müssten.

Bei der spontanen Planung schreckte es uns nicht, dass ein gängiger Online-Routenplaner eine Strecke von etwa 300 Kilometern ausspuckte, die wir angeblich in rund vier Stunden bewältigen könnten. Schon hier hätten wir anhand der zu erwartenden Durchschnittsgeschwindigkeit erahnen können, wie schnell wir uns tatsächlich mit dem Auto auf dieser Route fortbewegen würden.

Turns out: Wir haben wohl jeden noch so kleinen Weg zwischen Malahide und den Klippen von Moher mitgenommen.

Unterwegs überlegten wir uns dann auch noch, das Kloster Clonmacnoise zu besuchen. Die Bilder, die wir zuvor gesehen hatten, wirkten vielversprechend.

Also stiegen wir an einem Freitag im Februar in unseren kleinen Toyota Yaris und ahnten noch nicht, dass wir über zwölf Stunden unterwegs sein würden, bevor wir wieder unsere kleine Wohnung in Malahide betreten sollten.

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Zwischen Dachbodenstaub und Big Apple

Ich habe in mehreren Blog-Beiträgen schon davon erzählt, wie sehr mich die nordamerikanische Stadt New York begeistert. Meine Liebe zum „Big Apple“ hat sicher viel damit zu tun, dass meine erste New-York-Reise im Jahr 2004 zugleich meine erste große Fernreise war. Außerdem war es die erste Reise, die ich nicht mit meiner Familie, sondern mit einer Reisegruppe und meinem besten Freund unternahm.

Rückblickend war es eine wirklich schöne Erfahrung, die mich nachhaltig geprägt hat. Bis heute freue ich mich jedes Mal, wenn ich in irgendeiner Form mit New York in Berührung komme – sei es durch Videos, Bücher, Gespräche, Fotos oder einfach durch Erinnerungen.

Vor ein paar Wochen fiel mir dann das alte Baggage-Label meines Koffers in die Hände – jenes Koffers, der mich und meinen besten Freund damals nach New York begleitet hat.

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In 80 Tagen um die Welt – Das hat uns die Weltreise gekostet und ein Dankeschön

Ich persönlich finde es immer spannend, wenn ganz offen darüber gesprochen wird, wie viel etwas gekostet hat. Zum einen ist es interessant, die Kostenstrukturen anderer Reisender zu sehen. Zum anderen kann man mit dieser Transparenz besser einschätzen, ob man sich diese Reise oder Unternehmung leisten kann.

Heutzutage kann man unzählige Content-Creator und ihre Abenteuer verfolgen, doch oft erfährt man nicht, welche Ausgaben tatsächlich angefallen sind und wie diese gedeckt wurden. Das führt leicht dazu, dass man als Konsument eine völlig falsche Vorstellung davon bekommt, was man auf dem Konto haben muss, um dieses oder jenes Abenteuer erleben zu können.

Und machen wir uns nichts vor: Am Ende ist vieles eine Frage des Geldes. Kann ich mir dieses Abenteuer überhaupt leisten?

Den Abschluss dieser Blogreihe möchte ich nutzen, um „Danke“ zu sagen.

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