
Diesen Film des Regisseurs Óliver Laxe hatte ich schon sehr lang auf meiner Liste, bevor ich ihn mir auf Mubi angesehen habe.
Die erste Hälfte des Films ist fast wie ein klassischer Roadtrip gestaltet. Ein Vater macht sich gemeinsam mit seinem Sohn auf die Suche nach seiner vermissten Tochter in Nordafrika. Dabei stoßen sie auf eine Community, die in Marokko auf einem Rave feiert.
Der Film löst sich nach und nach aus seinem Genre, kippt, entwickelt eine eigene Logik. Er wird dramatisch, dystopisch und ich gebe es offen zu: Ich hatte zeitweise keine Ahnung, in welche Richtung er mich noch führen würde. Mir gefällt so etwas ja.
Das Ende des Films ist sehr umstritten. Sogar unter professionellen Filmkritikerinnen und -kritikern gingen die Meinungen weit auseinander, wie der Regisseur die Zusehenden aus dem Film entlässt.
Ich muss sagen, mir hat das Ende sehr gefallen. Was das Ende so trifft: Am Ende sitzen wir doch alle im gleichen Zug, wenn eine Katastrophe über uns hereinbricht.
