Zum Inhalt springen

Kategorie: film_2026

Propeller One-Way Night Coach (2026)

Der Film ist ein kompletter Gegenentwurf zu den oftmals viel zu langen Blockbuster Filmen, die unnötig schnell geschnitten sind und allesamt keine wirkliche Story besitzen, die die Spiellänge wert ist.

Dieser Film ist anders. Er ist langsam, schon fast verträumt und wird immer von einer sehr beruhigenden Off-Stimme begleitet.

Der Inhalt des Films ist schnell erzählt: Er zeigt die Liebe zur Fliegerei aus der Sicht eines Kindes.

Kommentar hinterlassen

Marty Supreme (2025)

Das erste Mal habe ich von diesem Film im Podcast von Robert und David „Zwei wie Pech und Schwafel“ gehört, später habe ich von der Zoom-Marketing-Kampagne des Studies A24 auf YouTube gesehen und seitdem hört man nahezu ausschließlich positive Reviews.

Dem kann ich mich nur anschließen. Der Film ist eine einzige wilde Kamerafahrt: abwechslungsreich, überraschend, teils dramatisch, aufregend, lustig und auch spannend. Lediglich im letzten Drittel oder Viertel des Films geht dieser Flow ein wenig verloren, aber dennoch ist es für mich ein Film meines Filmesjahres.

Ich empfand den Cast als sehr passend und authentisch, der Soundtrack ist wunderschön und die Figur des Marty’s ist so vielfältig, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, ob ich ihn sympathisch oder schrecklich finde.

Kommentar hinterlassen

The Creators – Wer erzählt die beste Story?

Warum nicht einmal über ein YouTube Format schreiben? Die Serie The Creators wurde von und mit Dennis Schmelz aus Thüringen produziert und ist ein wirklich sehenswertes YouTube Format.

Er und sein Produktionsteam haben fünf verschiedene Creator eingeladen, welche in verschiedenen Aufgaben gegeneinander antreten. Bei jeder Challenge war es die Aufgabe, die beste Story anhand von kleinen Videos oder Bildern zu erzählen. Hierbei galt es, die Herausforderungen teils als Team und teils allein zu lösen. Die Endergebnisse wurden dann innerhalb der Gruppe sowie von externen Experten bewertet. Anhand eines recht unübersichtlichen Bewertungsrasters wurden Punkte verteilt, so dass es am Ende eine Siegerin oder einen Sieger geben konnte.

Ich habe mich während der gesamten Serie sehr gut und niveauvoll (wohl der Hauptunterschied zu den späteren Staffeln von 7 vs. wild) unterhalten gefühlt. Ganz nebenbei habe ich viele besuchenswerte Orte Thüringens kennengelernt.

Kommentar hinterlassen

Ein einfacher Unfall (2025)

Das war wieder einmal ein Film, so wie er mir gefällt. Anfangs war ich mir unsicher, ob mich der Film überzeugen wird. Aber mit jeder Minute mehr, die ich den Film geschaut hatte, hat er mich überzeugt.

Der Film ist unter dem Regisseur Jafar Panahi illegal im Iran mit Laiendarsteller gedreht worden. Jafar Panahi ist unter anderem durch den Film Taxi Teheran und den dadurch ihm auferlegten Bestrafungen des iranischen Regimes bei uns in Europa bekannt geworden.

In diesem Film erkennt ein ehemals Inhaftierter seinen Peiniger und Gefängniswärter wieder und überlegt, ob Rache ein gerechtes Mittel ist, sich seine verdiente Genugtuung zu holen.

Rache als Mittel der Selbstjustiz ist wohl das Thema des Filmes. Dabei erhält der Zuschauer immer wieder Informationen, wie unmenschlich sich die Wärter in den Gefängnissen des Regimes gegenüber den Inhaftierten verhalten haben. Es wird jedoch ebenso die Perspektive der Wärter beleuchtet, dass auch sie Opfer gewesen sind.

Am Ende wird klar: Das Unterdrücken von Menschen generiert auf jeder Seite nur Verlierer.

Der Film selbst war für mich sehr kurzweilig und hinterließ mich nachdenkend. Haben die Protagonisten sich für die richtige Entscheidung entschieden? Wie hätte ich mich entschieden? Haben die Schauspieler für diesen Film Bestrafungen durch das iranische Regime erhalten?

Kommentar hinterlassen

Inside the Manosphere (2026)

Ich sage mal so, wer in den letzten Jahren nicht ganz hinter dem Mond gelebt hat, dem ist das Thema der toxischen Männlichkeit sprichwörtlich sicherlich schon einmal über dem Weg gelaufen.

Letztlich gibt die Dokumentation von Louis Theroux keinerlei neue Erkenntnisse kund. Dennoch zeigt die Dokumentation in einer unterhaltsamen Form auf, wie sich unter männlichen Jugendlichen bzw. jungen Männern ein dermaßen unglaublicher frauenverachtender Lifestyle verbreitet hat.

Aber das allein ist nicht genug, natürlich werden in dieser Bubble parallel dazu die verschiedensten Verschwörungserzählungen über die gängigen sozialen Medien verbreitet.

Der Film zeigt ganz gut, wie es sich auf unsere Gesellschaft auswirkt, wenn Menschen über Social Media Macht erhalten, die diese Macht dafür missbrauchen, sich in erster Linie zu bereichern und andere Menschen negativ zu beeinflussen.

Die Dokumentation kann man sich durchaus ansehen, sie ist interessant und sehr angenehm anzuschauen.

Kommentar hinterlassen

Smile 2 (2024)

Den ersten Film der Smile-Reihe hatte ich eigentlich als „ganz gut“ in Erinnerung. Aber vielleicht war es auch nur, dass tolle Marketing des ersten Teils, welches mir in guter Erinnerung geblieben ist.

Der zweite Teil dieser Reihe hat mir jedoch gar nicht gefallen. Ich habe die ganze Zeit gewartet, ob der Film noch Spannung aufbaut oder etwas Kreativität beweist. Leider wurde ich hier enttäuscht.

Kommentar hinterlassen

Darjeerling Limited (2007)

Darjeeling Limited ist ein ruhiger und typischer Film von Wes Anderson, der mehr von Stimmung und innerer Entwicklung lebt als von Handlung. Und die Stimmung ist wirklich gut, man bekommt direkt wieder Lust nach Indien zu reisen.

Schon nach den ersten Minuten konnte ich direkt ausblenden, wie teilweise anstrengend es war, durch Indien zu reisen.

In diesem wirklich guten Film reisen drei Brüder gemeinsam mit dem Zug durch dieses riesige Land, um sich wieder näherzukommen. Der Film ist geprägt von wirklich skurrilen Humor, einer ordentlichen Portion Melancholie und vielen Momenten, die nur Indien so stattfinden können.

Ja, ich würde sagen, der Film ist eine 90-minütige Reise nach Indien, ohne sich der Gefahr auszusetzen, sich den Magen zu verderben.

Kommentar hinterlassen