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Kategorie: film_2026

Lady Bird (2017)

Dieser Film war wirklich gut. Starten wir jedoch von vorn: Lady Bird ist ein klassischer Coming-of-Age-Film. Lady Bird, eigentlich Christine, lebt in Sacramento und in ihrem Leben wird sich mit ihren 17 Jahren einiges ändern. Die Highschool steht kurz vor dem Abschluss und ihr Leben am College, auf das sie sehnsüchtig wartet, steht bereits in den Startlöchern.

Der Film beschreibt den Konflikt zwischen der eigenen gewünschten Entwicklung und den Erwartungen der Familie und von Freunden, die man erfüllen möchte. Oftmals ist es jedoch ein Spagat zwischen diesen Welten und man muss jede Menge Kompromisse eingehen, auf die man in diesem Alter eigentlich keine Lust hat.

Genau diesen Konflikt lebt Lady Bird täglich aus. Egal, ob es um die Beziehung zu ihrer Mutter geht, die Suche nach der ersten großen Liebe, den Aufbau von Selbstbewusstsein, um sich gegen vermeintliche Alpha-Tiere zu behaupten oder ganz einfach um die Suche nach einem Lebensentwurf, den man sich selbst vorstellt.

Es ist einfach ein ganz wunderbarer Film über einen kleinen Teil des Erwachsenwerdens. Ich konnte mich so gut in den Film und das Leben von Lady Bird hineinfühlen. Einerseits sind einem die Themen natürlich alle irgendwo bekannt. Andererseits durchlebte ich meinen ersten Auszug aus meinem bisherigen Zuhause ebenfalls im Herbst, um mein Studium zu beginnen.

Eine Szene beschreibt diesen Zustand, den man in dieser Zeit durchlebt, wirklich perfekt: Lady Bird räumt ihr Zimmer aus und überstreicht ihre Vergangenheit mit weißer Farbe. Vielleicht als Symbol dafür, dass es Zeit wird, das vergangene Kapitel abzuschließen, um ein neues beginnen zu können.

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No Other Choice (2026)

Dass das südkoreanische Kino die ein oder andere Perle zu bieten hat, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Desto mehr freute ich mich auf den Film, der oft mit dem Film (Parasite) aus Südkorea verglichen Wurde: No Other Choice.

Die Story zeigt, zu was Menschen in der Lage ist, wenn ihm sein finanzielles Einkommen genommen wird, man jedoch auf dieses Gehalt angewiesen ist.

In diesem Film, welcher eine Mischung aus Thriller und Komödie ist, wird man als Zuschauender wirklich gefordert und kann von Zeit zu Zeit nicht glauben, was man hier sieht.

Die Grundstimmung in diesem Film ist sehr stimmig und passt gut zu einem düsteren Herbsttag oder -abend. Einzig empfand ich den Film für etwas zu lang. Aber gut, dafür gab es wirklich ästhetische Szenen zu sehen.

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Backrooms (2026)

Ich denke, jeder oder jede, der/die sich für Filme interessiert, ist nicht an diesem Film im Frühjahr / Sommer diesen Jahres vorbeigekommen. Viele verglichen ihn mit The Blair Witch Project und Cube. Beides sind Filme, die ich zumindest in meiner Jugend geliebt habe. (Bei The Blair Witch Project ist das immer noch so und Cube wartet immer noch auf einen Rewatch.)

Anyway. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an Backrooms. Wurden diese Erwartungen erfüllt? Für mich nicht ganz. Ja, der Film hat in der Nachbetrachtung wahnsinnig viel zu bieten, aber während des Schauens, war ich nicht ganz von dem Film begeistert. Er war total solide, hatte eine ganz gute Stimmung und eine nachvollziehbare Handlung. Dennoch sprang der Funke nicht wirklich über. Vielleicht hatte ich durch The Blair Witch Project und Cube einfach zu hohe Erwartungen an Backrooms.

Aber: Sehenswert ist er allemal.

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Get Out (2017)

Dieses Cover hat mich auf verschiedenen Streamingdiensten schon jahrelang genervt und aus diesem Grund habe ich den Film nie angeschaut.

Als jedoch der Film-Youtuber Robert Hoffmann diesen Film recht weit vorn in seinem Ranking der besten Thriller des letzten Jahrzehnts eingeordnet hat, musste ich ihn einfach anschauen.

Dieser Film ist ein wirklich Tipp. Hier wird das Thema Rassismus einmal ganz anders und irgendwie auch ein bisschen weird an die Zuschauer gebracht. Bis zur letzten Minute empfand ich den Film als wirklich sehr spannend.

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Identität (2003)

Diesen Film habe ich schon einmal in meiner Jugend angesehen. Und irgendwie hatte ich sehr gute Erinnerungen an diesen Streifen. Damals schaute ich noch DVDs auf den Röhren-TV in meinem Jugendzimmer. Das Zimmer war abgedunkelt und die Discounter Soundanlage war dem Maximum nahe.

Dementsprechend war ich sehr gespannt, was ich über 20 Jahre nach dem ersten Sehen über den Film denke.

Ja, was soll ich sagen? Die positiven Erinnerungen sind ein wenig getrübt. Der Film war okay, aber ab und zu hatte er ganz schöne Schwächen. Auch wenn ich die Grundstory immer noch lohnenswert finde. War es verschwendete Zeit? Nein, auf keinen Fall.

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The Bombing of Pan Am 103 (2025)

Generell mag ich Serien und Filme, die die Fliegerei zum Thema haben. In dieser Serie werden die Ermittlungen rund um den Terroranschlag von Lockerbie aus dem Jahr 1988 in Schottland sehr interessant dargestellt.

Ich war immer wieder begeistert, in welcher Kleinstarbeit die Ermittler den Anschlag detailliert untersucht haben und durch jahrlange Arbeit die Täter überführen konnten.

Letztlich ist es schade, dass diese Katastrophe stattgefunden hat, dennoch ist diese Serie ein großer Tipp.

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Der Marsianer (2015)

Oh, man. Was war das für ein toller Film? Ich bin zwar an sich gar nicht der größte Freund von Science-Fiction-Filmen, aber dieser Film hat mich wirklich überzeugt.

Erzählt wird die Geschichte eines Astronauten, welcher durch ein Unglück bei einer Raummission auf dem Mars zurückgelassen wurde. Der Film zeigt quasi Robin Crusoe auf dem Mars.

Was mir sehr gefallen hat, dass dieser Film wohl nur in wenigen Teilen, Storytelling vor wissenschaftlicher Genauigkeit gesetzt hat.

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