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Kategorie: Lesen

Die Diplomatin (L. Fricke)

Auch diesen Roman hörte ich mir an und las ausnahmsweise nicht. Die Autofahrt von Garmisch-Partenkirchen zurück in die Heimat hatte genau die richtige Länge, um diesen Roman in vollständiger Länge zu hören

Die Geschichte der Diplomatin Andermann gibt tiefe und interessante Einblicke in dieses Berufsfeld. Der Plot ist rasant, spannend, tragisch und zu gleich auch emotional.

Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich gegen 23.00 Uhr noch im Auto sitzen blieb, obwohl ich schon zuhause angekommen bin, um mir die letzten Minuten noch in Ruhe anzuhören.

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Ein Sommer in Niendorf (H. Strunk)

Schon lange habe ich mir vorgenommen, einen Roman von Heinz Strunk zu lesen. Leider kann ich von mir immer noch nicht behaupten, dass ich irgendein Buch des norddeutschen Autors gelesen habe. Aber: Ich habe seinen aktuellen Roman gehört. „Gelesen vom Autor“ bewarb die Hörbuch-App dieses Hörbuch.

Die Stimme, den Zungenschlag, den Dialekt oder eine Mischung aus allem, muss man mögen. Mein Ding war es nicht, aber ich habe mich daran gewöhnt.

Die Story rund um den Juristen und Autor Roth war ganz nett, sie nahm einige Wendungen, gab einige Möglichkeiten, über das Gelesene zu sinnieren und natürlich auch, darüber zu lachen.

Als kurzweilige Lektüre dient es durchaus.

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Cujo (1983)

Der Klassiker. Ich habe das Buch gelesen und möchte dann den Film sehen. Eins kann ich nach dem Lesen des Buches und nach dem Sehen des Filmes sagen: Der Film wurde super umgesetzt. Den Film kann man schon fast als Kammerspiel bezeichnen. Die Hauptrollen belegt eine Mutter mit ihrem Kind, welche in einem Auto eingesperrt sind. Nicht die Zentralverriegelung hielt die beiden Hauptpersonen davon ab, das Auto zu verlassen. Sondern der Hund Kujo.

Eine toller Film! Das Buch und das Film sind für jeden King-Fan zu empfehlen. Und alle Anderen werden danach King-Fans sein.

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1984 (1985)

Ich liebe es, den Film zum Buch zu schauen. So reiht sich auch dieser Film in dieses Special. In dem Roman (somit auch in diesem Film) wird die Geschichte von Winston Smith, welche in einem totalitären Staat lebt, erzählt. Jeder kennt sicher die geflügelten Worte „Big Brother“. In dieser Dystopie ist Winston für ein Gedankenverbrechen angeklagt und muss sich dafür rechtfertigen.

Ich fand schon den Roman schwierig zu lesen. Bzw. hat mich die Stimmung sehr bedrückt. Genauso ging es mir bei diesem Film. Von daher wurde er sehr gut umgesetzt. Gefallen hat er mir aber nur mäßig, aber auch hier spielt die ganze Dystopie wieder eine große Rolle.

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Cujo (Stephen King)

Mit diesem Roman von Stephen King sollte es für mich wieder nach Castle Rock in Maine gehen. Ich liebe die Stimmung der Romane, die in der King-Stadt handeln.
Genau diese Stimmung, nach der ich solch ein Verlangen habe, fand ich in diesem Buch. Die Geschichte rund um den Berner Sennenhund Cujo sowie Donna und Tad Trenton entwickelte sich ganz anders, als ich gedacht habe. Aber genau das hat mir an diesem Roman sehr gefallen. Ich kann dieses Kammerspiel jeden King-Fan empfehlen.

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Der Buchhändler aus Kabul (A. Seierstad)

Dieses Buch ist wirklich nicht einfach zu beschreiben. Kurz zusammengefasst: Die Autorin wurde eingeladen, um mehrere Monate bei einem Buchhändler aus Kabul zu verbringen. Dabei lernt sie seine Familie kennen und bekommt einen tiefen Einblick in das Leben dieser afghanischen Familie.

Ihre Beobachtungen gibt sie unverblümt an die Leserin und den Leser weiter. Viele Situationen waren für mich so strange, dass ich mehrmals aufgehört habe zu lesen und versuchte, die Situation zu verstehen. Während des Lesens schlug ich oftmals verschiedene Begrifflichkeiten der afghanischen Kultur nach.

Letztlich ist das Buch auf jeden Fall lesenswert. Es gibt dem Leser einen persönlichen und zu gleich intensiven Einblick in die Kultur sowie das Leben der Menschen Afghanistans. Mich hat das Buch mehrmals sehr nachdenklich zurückgelassen und ich habe überlegt, wie sich das Leben der Menschen und vor allem der Frauen in Afghanistan verbessern kann. Wichtig jedoch: Ohne Ihnen unseren westlichen Lebensstil aufzuzwingen. Dies ist – so glaube ich – eine sehr schwere und feinfühlige Aufgabe.

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Der letzte Satz (R. Seethaler)

Diesen Roman habe ich auf der Reise nach Mardin in Südostanatolien gelesen. Rückblickend kann ich sagen, dass es genau das richtige Buch für diese Reise gewesen ist. Es ist nicht übertrieben, wenn ich schreibe, dass man nach jeder Seite minutenlang nachdenken könnte.

Robert Seethaler beschreibt mit seinem wunderschönen Sprachstil die letzte Reise des Komponisten Gustav Mahlers über den Atlantik von New York nach Europa.

Mahler steht kurz vor seinem Lebensende und führt zahlreiche Gespräche mit einem jungen Bediensteten. Die Gespräche sind durch viele Rückblicke auf sein Leben geprägt. Aber nicht nur Mahler gibt dem Leser viele Perspektiven zum Nachdenken, sondern auch der junge Bedienstete.

Dieser kurze Roman / Novelle ist überaus lesenswert und regt durchgehend zum Nachdenken an. Mein Blick schweifte dabei immer über die wüstenähnliche Landschaften Anatoliens – weit in die Ferne. Und auch ich machte mir Gedanken über Mahlers Leben – aber auch mein Leben.

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