Lang, lang ist es her, dass ich zuletzt im Kino gewesen bin. So recht kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern, wann genau das war. Es muss jedenfalls noch vor der Covid-Pandemie gewesen sein, auch wenn ich es zeitlich nicht mehr exakt einordnen kann.
Wie auch immer: In den vergangenen Wochen war ich nun wieder einmal im Kino. Eigentlich hatte ich geplant, gemeinsam mit meiner Familie den zweiten Stromberg-Film anzuschauen. Aufgrund eines kurzfristigen grippalen Infekts meiner Eltern besuchte ich stattdessen zusammen mit meiner Freundin den Film Im Schatten des Orangenbaums.
Lang ist es her, dass hier im Vorland des Erzgebirges so viel Schnee gelegen hat, dass man tatsächlich mit den Langlaufskiern unterwegs sein konnte. Doch zu Beginn des Jahres 2026 war es endlich wieder so weit: Ich konnte meine Ski aus dem Keller holen und ein paar Runden drehen.
Das Beste daran ist, dass ich direkt vor der Haustür starten kann. Kein Auto, keine Anfahrt, kein Winterurlaub in den Bergen. Stattdessen ziehe ich mir die Ski an, trete vor die Wohnungstür und bin mittendrin. Ein Luxus, der mir in diesem Moment wieder bewusst geworden ist.
Ski-Langlauf ist eine Sportart, die ich erst im jungen Erwachsenenalter erlernt habe und die ich nur selten ausübe. Doch genau das macht ihren Reiz aus: Man kann sie im Dunkeln erleben, sich durch stille Wälder und verschneite Felder bewegen und dabei die eigene Heimat wie ein kleines Abenteuer neu entdecken. Jeder Schritt auf den Skiern, jede Spur im frischen Schnee, lässt mich die Welt um mich herum intensiver wahrnehmen.
Da vergesse ich es fast, dass ich nicht mit Markus Lanz am Nord- oder Südpol unterwegs bin, sondern mich nur wenige Kilometer von meiner Haustüre befinde.
In diesem Jahr war es endlich wieder soweit: Ich konnte die verstaubten Ski aus dem Keller holen, anschnallen und mich aufmachen zu einer kleinen Expedition direkt vor meiner Haustür.
Schon seit mehreren Jahrzehnten hat meine Familie – und natürlich auch ich – Bekannte in der ostwestfälischen Stadt Lemgo. Die Kennenlerngeschichte ist eine, wie sie sich in der Zeit des geteilten Deutschlands wohl vielfach ereignet hat: Man lernte sich im Urlaub kennen und versuchte, den Kontakt über die Urlaubszeit hinaus aufrechtzuerhalten.
Oft schlafen solche Bekanntschaften nach einigen Wochen ein. In diesem Fall war es jedoch anders: Die enge Freundschaft besteht nun schon seit mehr als 35 Jahren. Natürlich hatte man nicht immer den intensivsten Kontakt, doch man verlor sich nie aus den Augen – und wenn man sich besuchte, war es immer eine sehr vertraute und herzliche Zeit.
Nun war es so, dass wir uns schon einige Jahre nicht gesehen hatten, beide Familien von verschiedenen Schicksalsschlägen betroffen waren – und es dadurch höchste Zeit wurde, wieder einmal ein paar schöne Stunden miteinander zu verbringen.
Das Fotografieren und das Schreiben kleiner Texte über meine Reisen gehören zu den vielen Hobbys, denen ich in meiner Freizeit nachgehe.
Man könnte das Fotografieren von Menschen durchaus als ein eher egoistisches Hobby betrachten: Man hält Menschen auf Fotos fest, weil man sie interessant findet, stellt die Bilder ins Internet und hofft letztlich doch darauf, in irgendeiner Form Beifall zu bekommen.
Im Grunde genommen stimmt das natürlich, und ich habe auch keine wirklich stichhaltigen Argumente, um dieser provokanten Aussage zu widersprechen.
Trotzdem sehe ich in meiner kleinen Fotografie mehr als nur das Sammeln von Trophäen und das Hoffen auf Beifall. Ich versuche, meiner Reisefotografie einen Sinn zu geben, indem ich den Menschen ihre Fotos schenke. Schon oft habe ich somit erfahren, dass man immer unvergessliche Momente erlebt, wenn man Gutes gibt.
Ein nicht ganz so fröhlicher Anlass brachte mich wieder einmal in meine alte Studienstadt Leipzig. Dennoch nahm ich mir die Zeit, ein wenig durch die Straßen zu schlendern und die Atmosphäre zu genießen. Natürlich war meine Kamera dabei – und so entstanden ein paar neue Impressionen aus einer Stadt, die mir bis heute viel bedeutet.
Als wir von unserem Balkan-Roadtrip zurückkehrten, war die Sehnsucht nach kühlen Nächten groß. Genug Tage hatten wir zwischen Serbien und Albanien geschwitzt und versucht, der Hitze so gut es ging zu entkommen.
Spontan führte uns der Weg ins Passeiertal nach Südtirol. Dort waren wir schon vor einigen Jahren und freuten uns, dass uns der Zufall erneut an diesen schönen Ort brachte.
Nachdem wir uns einen Tag von den Reisestrapazen erholt hatten, wollten wir am darauffolgenden Tag eine Wanderung unternehmen. Die eigentliche Herausforderung bestand jedoch darin, sich für eine Tour zu entscheiden. In dieser Region der Alpen gibt es unzählige lohnenswerte Möglichkeiten. Eines haben die meisten Wanderungen in Südtirol aber gemeinsam: Man ist selten allein in den Bergen unterwegs.
Rückblickend hatten wir großes Glück, dass wir uns für die Tour zum Hochwart im Hinterpasseier entschieden. Auf diesem Weg waren wir fast allein unterwegs.
Im vergangenen Jahr saß ich an einem verregneten Abend vor meinem Postfach und stieß dabei auf den Newsletter von Olaf Schubert. Er ist selbst Reisender, arbeitet als Fotojournalist, Autor und Verleger. Viele seiner Vorträge habe ich schon besucht – ebenso einige der Veranstaltungen, die er im Rahmen seiner eigenen Vortragsreihe organisiert.
Neugierig las ich also, was er diesmal berichtete: von einem Open-Air-Vortrag im sächsischen Vogtland. Die Veranstaltung fand auf dem Gelände einer Hütte statt, und die Fotos, die er im Newsletter teilte, ließen auf einen besonderen Abend schließen. Zwei bis drei Dutzend Reisebegeisterte versammelten sich dort, hörten einem Reisenden zu und ließen sich von seinen Bildern auf der Leinwand inspirieren.
Nur leider habe ich genau dieses Treffen im vergangenen Jahr verpasst.
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