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Kategorie: Filme

The Whale (2022)

The Whale ist ein wunderschönes und ein zu gleich sehr ungeschöntes Drama.

Es wird die Geschichte es übergewichtigen Mannes Charlie erzählt, der nur noch in seiner Wohnung lebt und von einer Freundin gepflegt wird. Am Leben hält ihn nur noch die Liebe zu seiner Tochter. Die Beziehung zu ihr ist jedoch alles Andere als eine gute Vater-Tochter-Beziehung.

Der Film zeigt mehrere Themen auf, die die Zuschauenden zum Nachdenken anregen: unkontrolliertes und emotionales Essen; das Gefühl, der vorherrschenden Hetero-Norm nicht zu entsprechen; Freundschaft sowie natürlich auch irgendwie Krankheit und Tod. Alle Themen fügen sich der ständig vorherrschenden Abwärtsspirale, die alle Charaktere des Films durchleben.

Für mich war es ein wirklich sehr sehenswerter – wenn auch schwerer – Film. Eine absolute Empfehlung.

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Longlegs (2024)

Oh, was war das für ein toller Thriller! Ich habe ihn während des Schauens wirklich genossen.

In Longlegs wird ein Mörder a la Das Schweigen der Lämmer gesucht. Die Hauptperson ist ein weiblicher Polizei-Agent, welche oftmals an ihre Grenzen gerät.

Er ist super atmosphärisch in Bild und Ton. An manchen Punkten bin ich wirklich erschrocken. Das Thema des Films ist interessant und der Plot wurde sehr abwechslungsreich gestaltet.

So kann das Filmjahr 2025 gern weitergehen.

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Squid Game – Staffel 2 (2024)

Die erste Staffel der Serie war ein großer Erfolg auf Netflix. Als eine Art Takeshis Castle mit Todesfolge verschlang ich die Serie innerhalb weniger Tage.

In der Staffel 2 gab es einige interessante Wendungen. Außerdem wurden wir mit vielen interessanten Informationen über die Squid Games belohnt. Es gibt in dieser Staffel einen größeren Einblick hinter die Kulissen der Todes-Spiele. Das ist super spannend gewesen.

Dennoch sehe ich diese Staffel eher als eine Brücken-Staffel für die dritte Auflage der Erfolgsserie. Schließlich wurde schon bekannt gegeben, dass eine dritte Staffel von Squid Games erscheinen wird.

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Die Discounter – Staffel 4 (2024)

Was soll ich noch über Die Discounter schreiben? Es ist eine fantastischer Serie. Sie ist kurz, kurzweilig und doch auch irgendwie mehrperspektivisch.

Ich bin eine großer Fan der Discounter-Familie und war froh, als die vierter Staffel endlich online war.

Es ist alle wie immer: Die Qualität blieb bis zum Ende der vierten Staffel erhalten. Vielleicht geht es ja weiter? Schließlich gibt es noch einige offene Fragen über die sympathische Belegschaft des Hamburger Supermarkts, die in einer fünften Staffel der Mockumentary geklärt werden könnten.

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Sieben Jahre in Tibet (1997)

Diesen Klassiker habe ich über Weihnachten nochmals angesehen. Wobei „nochmals“ das falsche Wort ist, da ich mir den Film regelmäßig ansehe. Es ist durchaus einer meiner Lieblingsfilme: tolle Landschaftsaufnahmen von Tibet, eine gute Story und ein atmosphärischer Sound.

Nachdem ich den Film das erste Mal gesehen hatte, las ich das Buch von Heinrich Harrer, welches als Vorlage für den Film dient. Nach meiner Lektüre schickte ich das Buch zu Heinrich Harrer und bat um eine Signatur. Ein paar Wochen später erhielt ich mein Buch zurück. Im beigelegten Brief stand, dass das Buch nicht signiert werden konnte, da Heinrich Harrer (gespielt durch Brad Pitt) kurz nach der Ankunft meines Buches gestorben ist. Das ist eine kleine Story, die ich schon fast vergessen hatte. Sie fiel mir aber während des erneuten Ansehen des Filmes wieder ein.

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Speak no evil (2022)

Sprich nichts Böses. Diese Tugend wird im dänischen Slow-Burn-Horror-Film dargestellt bzw. die Auswirkungen der Tugend gezeigt.

Im Film wird gezeigt, wie sich eine Situation zwischen zwei Familien zu spitzen kann, wenn man einfach „nichts Böses“ sagt bzw. seine Meinung nicht vertritt und kommuniziert. Minute für Minute nimmt der Teufelskreislauf fahrt auf. Teils nachvollziehbar, teils nicht nachvollziehbar. Auf jeden Fall war ich als Zuschauer immer gespannt, wie die Protagonisten agieren und wie sich die Situation verändern.

Für mich war „Speak no evil“ einer der Filmes des Jahres.

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The Substance (2024)

Was war das für ein Film? Aber fangen wir von vorn an. Ich denke, in einer gewissen Lebensphase wünscht sich jeder Mensch, jünger zu sein. Wie schön wäre es dann, seine Jugend zurück zu bekommen? Genau dieser Wunsch kommt in der Hauptprotagonistin auf, als sie von ihrem langjährigen Arbeitgeber mehr oder weniger abserviert wird.

Über die Werbung kommt sie in Kontakt mit einem Unternehmen, welches propagiert, dass ihr dieser Wunsch erfüllt werden kann.

Ihr Schicksal nimmt rasante Fahrt auf, getrieben durch den Schönheitswahn, Narzissmus und irgendwie auch Egoismus.

Der Film ist spannend, ästhetisch, z u tiefst nackt zugleich jedoch widert er gleichermaßen an. Er lohnt sich!

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