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The Killing of the sacred Deer (2017)

Wow, was war das für ein wahnsinnig interessanter Film?! Ich habe selten solch einen verrückten, unterhaltsamen, cineastischen und zugleich lohnenswerten Film gesehen.

Kurz zur Story:

Herzchirurg Steven wird von seiner Vergangenheit eingeholt: Weil er den Vater des Teenagers Martin bei einer OP verlor, fordert dieser blutige Sühne. Und genau von diesem Racheakt des Teenagers handelt der Film.

Dabei ist der Film nahezu ein Paradebeispiel für die Pflichtlektüre in einem Pro-Seminar über Filmtheorie: schon allein der Titel lässt allerhand Interpretationsspielraum, der Eröffnungsszene der OP am offenen Herzens, die fremdgesteuerten und betäubten Dialoge oder die Frage danach, ob Rache moralisch vertretbar ist.

Der Film hat sich wirklich gelohnt. Mir war lediglich die ein oder andere Leerstelle etwas zu viel. Aber das ist totale Geschmackssache.

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