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Schlagwort: Berberdörfer

Ein Roadtrip durch Tunesien: Auf den Spuren alter Berberdörfer und Ksours von Tataouine nach Matmata

Vom ersten Tag an war ich komplett vom Süden Tunesiens begeistert. Vor wenigen Tagen steckten wir noch in der deutschen Tristesse des Aprils, und auf einmal wachten wir in einer Region auf, die von Berberdörfern, abenteuerlichen Ksours, viel Wüste und wenigen Menschen geprägt ist.

Heute stand auf dem Plan, den südlichsten Punkt unserer Reise zu verlassen und langsam in Richtung Norden zu fahren. Auf dem Weg gab es abermals zahlreiche verlassene Berberdörfer zu bestaunen. Ich freute mich schon am Morgen wahnsinnig auf diesen Roadtrip, auf dem ich mein Indiana-Jones-Faible komplett ausleben konnte.

Im Süden Tunesiens hatte ich immer wieder das Gefühl, wirkliche Entdeckungen zu machen. Es war Abenteuer, aber auf eine angenehm bequeme Art.

Den Abend sollten wir in einem Hotel der besonderen Art verbringen. Und wieder einmal sollten wir uns darüber wundern, wie wenig Tourismus es in dieser wunderschönen Region gibt.

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Ein Roadtrip durch Tunesien: Berberdörfer, Ksours, Staub und alte Geschichten

Im letzten Blogpost hatte ich geschrieben, dass das eigentliche Reiseziel Algerien sein sollte. Denn im Süden des Landes gibt es Dörfer und Siedlungen, die vom Tourismus bisher verschont geblieben sind. Aus diesem Grund wird in diesen fernab gelegenen Dörfern der Sahara noch heute eine Kultur gelebt, die bisher nicht viele Reisende bestaunen durften.

Leider erwiesen sich die Visa-Angelegenheiten als zu aufwendig für etwas mehr als eine Woche Reisezeit. Von daher organisierte ich eine Reise in den Süden von Tunesien. Im Nachhinein kann ich sagen: Wir wurden nicht enttäuscht. Auch in diesem vermeintlich touristisch sehr erschlossenen Land haben wir viele Orte besucht, die nahezu verlassen waren.

Genau in diesem Teil Tunesiens lebten einst viele Berber und Nomadenstämme. Sie errichteten teils riesige Speicherburgen, die sogenannten Ksar, um Vorräte wie Getreide, Datteln oder auch Waffen sicher zu lagern.

Diese Ksar gehören heute zu den absoluten Highlights der Region und lassen sich gut besichtigen. Doch auch die Siedlungen und Dörfer aus jener Zeit haben ihren Reiz: teils verfallen, staubig, aber gerade deshalb authentisch und definitiv einen Abstecher wert.

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