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Kategorie: Lesen

Die Ereignisse auf der Poroth-Farm (T.E.D. Klein)

Vor einigen Monat habe ich den Romans Kleins gelesen, welcher aus dieser Novelle entstanden ist. Somit war mir der Grund-Plot der Geschichte bekannt. Dennoch bot dieser Text Kleins einiges Neues. Die Geschichte des Romans wurde auf 110 Seiten reduziert und ist viel rudimentärer. Bzw. blähte er den Roman auf und schmückte diesen mit Nebenhandlungssträngen aus.

Ich bin ein großer Fan dieser ursprünglichen Form der Grusel- bzw. Fantasyliteratur. Während des Lesens der Novelle herrscht eine wunderschöne Grundstimmung. Ich würde jedoch empfehlen, erst die Novelle zu lesen und sich erst danach die Lektüre des daraus entstandenen Romans Kleins vorzunehmen.

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Ihr wollt es dunkler (S. King)

Auf 729 Seiten präsentiert der Meister des Horrors – Stephen King – seine neusten Kurzgeschichten. Beim Lesen wird ersichtlich, dass sich der Meister des Horrors, als sehr zahm zeigt und vielfältige Kurzgeschichten geschrieben hat. Von Horror, Fantasy, über Krimi und sehr emotionalen Geschichten war alles dabei.

Besonders haben mir folgende Kurzgeschichten gefallen: „Der fünfte Schritt“, „Danny Coughlins böser Traum“ und „Der Antwortmann“.

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Views (M.-U. Kling)

Was war das für ein tolles Buch. Ich habe bis dato noch nichts von Marc-Uwe Kling gelesen und hatte keinerlei Erwartungen an diesen Thriller. Aber er hat mich gepackt.

Thema des Buches ist der Umgang mit der künstlichen Intelligenz und auch irgendwie die Folgen des Populismus sowie der daraus folgenden steigenden Gewaltbereitschaft.

Kling hat es geschafft, dem doch sehr ernsten Thriller eine subtile Note seines Humors zu verpassen. Dies war in keinster Weise unpassend oder fehl am Platz. Von daher war es für mich ein ganz besonderer Thriller, welcher eine sich mehrfach wendende Dystopie beschreibt, die durchaus realistisch sein könnte.

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Hundswut (D. Alvarenga)

Wow, was war das für eine Intensive Geschichte, die Daniel Alvarenga hier auf Papier gebracht hat. Das Buch kann in drei Teile unterteilt werden:

  1. Das Dorf kennenlernen – Coming-of-Age-Roman
  2. Das Verbrechen – Kriminalgeschichte
  3. Der Prozess – Justizthriller

Die drei Teile gehen perfekt in einander über. Die Dialoge des Romans sind durchgehend mit feinster bayrische Mundart dekoriert. Man taucht sehr schnell in das bayrische Dorfleben um 1930 ein. Je mehr man als Leserin oder Leser im Buch fortschreitet, desto höher wird der Unmut über das Handeln der Protagonisten.

Im Buch wird auf einer sehr clevere Art und Weise aufgezeigt, welches Unheil die Religion in dichter Zusammenarbeit mit Populismus und Egoismus anrichten kann. Ein wunderbares – aber auch erschreckendes Buch.

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Ungleich vereint: Warum der Osten anders bleibt (S. Mau)

Das Sachbuch von Steffen Mau hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt auf, warum Deutschland nach mehr als 30 Jahren nach der Wiedervereinigung in vielen Bereichen noch nicht wieder vollends vereint ist. Das ist keineswegs ein Ostdeutsches Problem – sondern ein Gesamtdeutsches Problem. Er analysiert viele verschiedene Felder und begründet seine Erkenntnisse anhand von verschiedenen Studien. Ich fand es eine spannende Lektüre, die Lust gemacht hat, sich noch mehr mit der Thematik zu beschäftigen.

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Melody (Suter)

„Melody“ war mein erster Roman von Martin Suter, welchen ich gelesen habe. Von Anfang an hat mich die Grundstimmung des Romans begeistert. Ein Junger Mann wird als Archivar und später Nachlassverwalter von einem reichen, älteren Herren angestellt. Nach und nach erfährt der Angestellter sowie die Leserinnen und Leser mehr über Melody.

Es ist ein toller Roman Roman über Liebe, Vertrauen, Misstrauen, Wahrheit und Lüge, welcher bis zur letzten Seite fesselnd bleibt.

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The Ceremonies (T.E.D. Klein)

Was war das für ein atmosphärisches Buch? Die Story handelt auf der Porroth Farm, auf welcher ein Dozent aus New York City seine Dissertation beenden möchte. Dafür hat er sich für einige Wochen bei dem Ehepaar eingemietet und wird ein fester Bestandteil dieser Familie sowie der Farm.

Die Farm gehört zu einer streng religiösen Gemeinde. Man könnte fast schon sagen,, dass dieses Dorf sektenartige Züge besitzt. Religion und Aberglaube ist allgegenwärtig.

Klein baut ganz langsam, aber sehr gezielt eine wunderbare Atmosphäre auf, die den Leser oder die Leserin tief in diese Gemeinschaft blicken lässt und das Unheil erahnen lässt.

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