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Kategorie: Lesen

Hard Land (B. Wells)

Lange habe ich mich vor diesem Roman gedrückt und ihn nicht gekauft. Obwohl ich nur Gutes über dieses Buch gelesen habe. Irgendwann sah ich das Buch in meinem Buchladen stehen und kaufte es. Ich fand, es war ein tolles Buch, welches ich auf der Weltreise lesen könnte.

Allerdings las ich das Buch nicht auf der Weltreise, sondern ließ es sogar zurück. In dem wunderschönen Homestay in Jaipur gab es einen kleinen Bücherschrank und genau in diesen stellte ich es. Ich denke, es bereicherte den Bücherschrank für andere Reisende, deren die Literatur ausgegangen ist. In das Buch habe ich eine Visitenkarte von mir gelegt, allerdings hat sich noch kein Reisender bzw. keine Reisende bei mir gemeldet. Irgendwann wird sich schon jemand melden 📧✌️.

Kommen wir zum Buch: Hard Land von Benedict Wells ist ein melancholischer Coming-of-Age-Roman über einen Sommer, der alles verändert. Sam lebt in einem kleinen Ort im US-Bundesstaat Missouri und wir begleiten ihn durch sein Leben, welches von Schmerz, Hoffnung und dem bittersüßen Gefühl, erwachsen zu werden, geprägt ist.

Anfangs habe ich das Buch nicht wirklich gefühlt, die zweite Hälfte des Romanes las ich hingegen nahezu an einem Stück. Ich war gefesselt von Benedikt Wells Worten und der Entwicklung Sams.

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Blue Skies (T. C. Boyle)

Dies war mein erster Roman von T. C. Boyle, den ich gelesen habe. Die Grundthemen (Klimawandel, Influencer, Reichtum, Verantwortungsbewusstsein, …) haben mir sehr gut gefallen und wurden geschickt von Boyle in die unterhaltsame und zugleich grausame Story eingebunden.

Das Buch hat mich einige Male zum Nachdenken angeregt. Wohin manövrieren wir mit unserem Lifestyle unseren Planeten?

Der Klimawandel wird irgendwann alle gleich machen. Auch wenn diese Aussage nicht ganz stimmt. Denn wohlhabende Menschen werde sich immer einen Umzug nach Grönland oder an das Nordkap leisten können.

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Den Bach rauf (R. Habeck)

Das Buch war wirklich interessant. Es gibt aus der Sicht von Robert Haback nochmals ein paar Informationen zu vergangenen Regierungsperiode.

Sehr gut hat mir gefallen, dass Robert durchaus Kritik gegenüber sich selbst geäußert hat und zwar wirklich ausschließlich gegen sich selbst. Gewinne oder Sachen, die gelungen sind, hat er hingegen gegenüber allen Beteiligten sozialisiert. Das liest man selbst, gerade aus der Feder von Politikern.

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Feel Good Productivity (A. Abdaal)

Wer kennt ihn nicht? Den Produktivitätspapst und wahrscheinlich Multimillionär Ali Abdaal. Einst Assistenzarzt, nun Influencer und Autor.

Sein Buch gab mir nicht viel neue Infos über Produktivität usw. Einige Informationen waren recht interessant – gerade über Burnout und Strategien, der Faulheit zu entfliehen.

Mich hat jedoch das Story-Telling im Buch gestört. Hier hätte ich mir tatsächlich ein Buch, welches mehr einem Sachbuch ähnelt, gewünscht.

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Space Brothers – Band 1 (Chūya Koyama)

Als wir in Japan – genauer auf Okinawa – gereist sind, hat mich das Anime- oder Manga-Fieber gepackt. Sobald man japanischen Boden betritt, kann man sich davor quasi nicht entziehen. Selbst mich hat die Allgegenwertigkeit von Animes und Mangas dazu gebracht, Animes anzuschauen und nun auch meinen ersten Manga zu lesen. Mit fantastischer Literatur kann ich bis jetzt nicht viel anfangen. Von daher war es gar nicht so einfach einen Manga zu finden, der möglichst wenige fantastische Elemente hat und mich vom Thema interessiert. Meine Wahl fiel nach etwas Recherche auf „Space Brothers“. In Japan fand ich jedoch kein Heft auf Englisch. Anders sah es online aus, hier konnte ich mir den ersten Band über den Shop meines EBook-Readers kaufen.

Soweit die Vorgeschichte. Fazit zum Band 1: Mir gefällt es. Die Story ist kurzweilig, die Charaktere sind sympathisch und ganz nebenbei lese ich auf Englisch.

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The Stand (S. King)

Was war das für ein Buch? Es war langes Buch. 1711 Seiten und rückblickend war des doch jede Seite wert, sie zu lesen.

Gerade in der ersten Hälfte hatte es die king-typischen Längen, die der Charakterisierung der Figuren dienen. Aber gerade die weiteren Seiten hat es durchaus in sich. So kam es, dass ich die knappe Hälfte des Buches innerhalb einer Woche gelesen habe. Insgesamt benötigte ich ungefähr 2 Monate für diesen lohnenswerten Roman

The Stand ist nicht nur ein apokalyptisches Meisterwerk, sondern auch eine Geschichte über Hoffnung, Menschlichkeit und den Glauben an eine bessere Zukunft. Trotz all der Dunkelheit und Zerstörung gibt es Figuren wie Tom Cullen, die mit ihrer unerschütterlichen Freundlichkeit und Stärke einen Lichtblick in der Dunkelheit bieten.

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Der Glukose-Trick (J. Inchauspe)

Das Buch wurde mir von einem Freund empfohlen. Da mir das Thema „gesunde Ernährung“ zusagte, habe ich mir das Buch gekauft und gelesen.

Der Grundthese des Buches ist: Glukose-Peaks gilt es zu vermeiden. Diese Peaks können durch die richtige Reihenfolge beim Essen der Nahrungsmittel minimiert werden. Kurz: Iss vor jeder Mahlzeit einen Salat (bzw. Proteine oder Ballaststoffe).

Im Buch werden von der Autorin viele Anekdoten beschrieben. An sich hätte man den wesentlichen Inhalt auf deutlich weniger Seiten vermitteln können.

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