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Kategorie: Hörbuch

Views (M.-U. Kling)

Was war das für ein tolles Buch. Ich habe bis dato noch nichts von Marc-Uwe Kling gelesen und hatte keinerlei Erwartungen an diesen Thriller. Aber er hat mich gepackt.

Thema des Buches ist der Umgang mit der künstlichen Intelligenz und auch irgendwie die Folgen des Populismus sowie der daraus folgenden steigenden Gewaltbereitschaft.

Kling hat es geschafft, dem doch sehr ernsten Thriller eine subtile Note seines Humors zu verpassen. Dies war in keinster Weise unpassend oder fehl am Platz. Von daher war es für mich ein ganz besonderer Thriller, welcher eine sich mehrfach wendende Dystopie beschreibt, die durchaus realistisch sein könnte.

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Hundswut (D. Alvarenga)

Wow, was war das für eine Intensive Geschichte, die Daniel Alvarenga hier auf Papier gebracht hat. Das Buch kann in drei Teile unterteilt werden:

  1. Das Dorf kennenlernen – Coming-of-Age-Roman
  2. Das Verbrechen – Kriminalgeschichte
  3. Der Prozess – Justizthriller

Die drei Teile gehen perfekt in einander über. Die Dialoge des Romans sind durchgehend mit feinster bayrische Mundart dekoriert. Man taucht sehr schnell in das bayrische Dorfleben um 1930 ein. Je mehr man als Leserin oder Leser im Buch fortschreitet, desto höher wird der Unmut über das Handeln der Protagonisten.

Im Buch wird auf einer sehr clevere Art und Weise aufgezeigt, welches Unheil die Religion in dichter Zusammenarbeit mit Populismus und Egoismus anrichten kann. Ein wunderbares – aber auch erschreckendes Buch.

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Ungleich vereint: Warum der Osten anders bleibt (S. Mau)

Das Sachbuch von Steffen Mau hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt auf, warum Deutschland nach mehr als 30 Jahren nach der Wiedervereinigung in vielen Bereichen noch nicht wieder vollends vereint ist. Das ist keineswegs ein Ostdeutsches Problem – sondern ein Gesamtdeutsches Problem. Er analysiert viele verschiedene Felder und begründet seine Erkenntnisse anhand von verschiedenen Studien. Ich fand es eine spannende Lektüre, die Lust gemacht hat, sich noch mehr mit der Thematik zu beschäftigen.

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Baustellen der Nation (P. Banse, U. Buermeyer)

Ich liebe den Podcast der beiden Autoren „Die Lage der Nation“. Einen Großteil meines politischen Interesses sowie der entsprechenden Bildung in diesem Bereich, habe ich durch diese zwei netten Herren sowie des dahinterstehenden Teams erhalten. Somit war es für mich Pflicht, das Hörbuch anzuhören.

Es werden in abwechslungsreichen Kapiteln verschiedene Bereiche (Baustellen) aufgezeigt, mit denen Deutschland zu kämpfen hat und die es in seiner positiven Entwicklung behindert.

Die zwei Podcaster kritisieren jedoch nicht nur, sondern schildern ihre Rechercheergebnisse ausführlich und geben Impulse für das Lösen der Baustellen. Mir hat das Buch überaus sehr gefallen und natürlich habe ich wieder Einiges gelernt.

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Wie man Freunde gewinnt (D. Carnegie)


In „Wie man Freunde gewinnt und Menschen beeinflusst“ teilt Dale Carnegie zeitlose Weisheiten für erfolgreiche zwischenmenschliche Beziehungen. Mit praktischen Tipps wie Zuhören, Loben und Interesse zeigen, zeigt er Wege auf, um authentische Verbindungen aufzubauen und Einfluss zu gewinnen. Das Buch behandelt auch Konfliktlösung, konstruktive Kritik und Motivationstechniken, die sowohl im persönlichen als auch im beruflichen Leben von wahrscheinlich unschätzbarem Wert sind.

Letztlich habe ich nicht viel Neues aus dem Buch lernen können, aber mir wurde die Bedeutung verschiedener Kommunikationstechniken nochmals Bewusst.

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Die Diplomatin (L. Fricke)

Auch diesen Roman hörte ich mir an und las ausnahmsweise nicht. Die Autofahrt von Garmisch-Partenkirchen zurück in die Heimat hatte genau die richtige Länge, um diesen Roman in vollständiger Länge zu hören

Die Geschichte der Diplomatin Andermann gibt tiefe und interessante Einblicke in dieses Berufsfeld. Der Plot ist rasant, spannend, tragisch und zu gleich auch emotional.

Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich gegen 23.00 Uhr noch im Auto sitzen blieb, obwohl ich schon zuhause angekommen bin, um mir die letzten Minuten noch in Ruhe anzuhören.

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Ein Sommer in Niendorf (H. Strunk)

Schon lange habe ich mir vorgenommen, einen Roman von Heinz Strunk zu lesen. Leider kann ich von mir immer noch nicht behaupten, dass ich irgendein Buch des norddeutschen Autors gelesen habe. Aber: Ich habe seinen aktuellen Roman gehört. „Gelesen vom Autor“ bewarb die Hörbuch-App dieses Hörbuch.

Die Stimme, den Zungenschlag, den Dialekt oder eine Mischung aus allem, muss man mögen. Mein Ding war es nicht, aber ich habe mich daran gewöhnt.

Die Story rund um den Juristen und Autor Roth war ganz nett, sie nahm einige Wendungen, gab einige Möglichkeiten, über das Gelesene zu sinnieren und natürlich auch, darüber zu lachen.

Als kurzweilige Lektüre dient es durchaus.

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