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Kategorie: buch_2023

Offene See (B. Myers)

Dieser Roman handelt im Nachkriegs-England und begleitet den Hauptprotagonisten Robert auf einer Wanderung, bevor er den für sich bestimmten Lebensweg eines Bergmanns betritt. Auf dieser Wanderung lernt er die Dulcy – eine einsame und irgendwie auch eigenartige Frau – kennen.

Myers hat die Poesie nicht nur zu einen der Hauptthemen des Romans aufleben lassen und sondern hat diese Geschichte wirklich poetisch und wohlklingend geschrieben. Beim Lesen taucht man regelrecht in die wunderschöne englische Landschaft ein und verfolgt mit Spannung diese langsam – aber intensiv – erzählte Geschichte.

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Die Tage in der Buchhandlung Morisaki (S. Yagisawa)

Dieses Buch habe ich mir auf einem Kurztrip über ein verlängertes Wochenende gekauft. Das Cover ist mir sofort aufgefallen. Es wirkt sehr atmosphärisch und irgendwie asiatisch. Abgesehen davon, werde ich bei Büchern über Buchhandlungen schwach.
Nicht nur das Buchcover ist atmosphärisch – sondern auch das Buch. Die junge Frau Takako lebt für einen Abschnitt ihres Lebens in einem Antiquariat und hat mit vielen Menschen Kontakt, die Bücher lieben. Dazu kommt noch der ein oder andere soziale Kontakt – und fertig ist der Plot.
Der kurze Roman handelt in einer kleinen japanischen Stadt, welche bekannt für ihrer Buchhandlungen ist. Und irgendwie, ist es dem Autor gelungen, die Atmosphäre der Handlungsorte, der Natur und der Buchhandlung sehr gut auf das Papier zu bekommen.
Für mich war dieses Buch ein kleiner Ausflug nach Japan. Ich habe es sehr genossen, diesen (teils etwas kitschigen) Roman zu lesen.

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Colorado Kid (S. King)

Ich liebe King und das Universum, welches er literarisch geschaffen hat. Sobald ich mit den Protagonisten wieder in Maine bin, bin ich quasi zuhause und ich bin glücklich.
In diesem recht kurzen Roman begleitet man die Journalisten Dave und Bowie, wie sie ihrer Praktikantin Stephanie eine Mordgeschichte erzählen, die sie nicht einmal den größeren Zeitschriften anvertraut haben.

Wer eine Vorliebe für Kings Heimat Maine hat, Krimigeschichten, die sich Stück für Stück entwickelt, oder auf Geschichten steht, die in einer Redaktion handeln, für den ist dieser kurze und unbekannte Roman Kings durchaus geeignet.

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Ferrara (B. Wagendorp)

Ich habe schon den ersten Teil von Wagendorp „Ventoux“ mit großem Vergnügen gelesen. In dieser Fortsetzung des ersten Romans begleitet man abermals die vier Radsportfreunde im besten Alter. Themen wie Freundschaft, Liebe, Radsport, der Sinn des Lebens und aber auch der Tod sind auch in diesem Teil wieder präsent. Neu in der Fortsetzung ist eine ganz große Portion ITALIEN! Für mich war es sehr unterhaltsam, gerade das Ende des Romans ist Wagendorp sehr gelungen.

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Die kleine Hexe (O. Preußler)

Beruflich habe ich dieses Kinderbuch das erste Mal gelesen. Ein kurzer Klassiker, den man durchaus einmal lesen kann. Ich habe mir diese besondere Jubiläumsausgabe mit roten Farbschnitt gekauft.

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Joyland (S. King)

Dieses Buch habe ich (für meinen Maßstab) fast am Stück (weg)gelesen. In diesem Roman von King erzählt der Hauptprotagonist Dev‘ rückblickend von seinen Erlebnissen aus dem Vergnügungspark „Joyland“. Mittlerweile ist er über 60 Jahre alt und erinnert sich an die Zeit, die er als Student in dem kleinen Örtchen Heaven’s Bay (North Carolina) verbracht hat.
Es ist schwer, den Roman in eine einzige Genre-Kiste zu werfen. Er ist Coming-Of-Age, Thriller – und teils auch einfach nur eine herzerwärmende Geschichte.

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Dschinns (F. Aydemir)

Was war das für ein toller Roman, den Fatma Aydemir geschrieben hat? Es hat eine Weile gedauert, bis ich diesen Roman gelesen habe. Dies lag aber unter keinen Umständen daran, dass die Geschichte der im Buch portraitierten Familie zu langweilig gewesen ist. Sondern viel mehr war der Grund dafür, dass ich viel zu viel zu tun hatte und nicht wirklich zum Lesen gekommen bin.

Dieses Buch habe ich unter anderem in Jordanien gelesen. In diesem Roman treffen sich alle hinterbliebenen Familienmitglieder einer sogenannten deutschen Gastarbeiterfamilie in Istanbul, nachdem der Vater der Familie in der türkischen Hauptstadt verstorben ist. Dabei wird die Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven aller Familienmitgliedern erzählt. Und somit erfährt man, mehr und mehr über diese Familie. Es werden wahnsinnig viele bedeutende Themen besprochen: Rassismus, Konflikte in der Familie, Frauenrechte, Religion, Outing der eigenen Sexualität und etwas Coming of Age ist natürlich auch dabei.

Eine große Leseempfehlung!

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