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Kategorie: Lesen

Who is the Dalai Lama? (D. M. Rau)

Als ich im Oktober 2025 durch Tibet reiste, war es natürlich unter keinen Umständen möglich, ein Buch über den Dalai Lama zu kaufen. Die Möglichkeit dazu bot sich dann in Kathmandu an. Die Hauptstadt Nepal erreichten wir über eine abenteuerliche Fahrt von der tibetischen Grenze. Während unserer Zeit in Kathmandu stöberte ich durch eine sehr schöne Buchhandlung und fand dieses Buch.

In diesem Sachbuch für Kinder wird das Leben und Wirken des 14. Dalai Lamas beschrieben. Beginnend mit seiner Kindheit, über die Zeit in welcher er ausgewählt wurde bis hin zu seinem Einsatz für den Frieden und die Unabhängigkeit für Tibet aus dem indischen Exil heraus.

Währenddessen ich das Buch las, hörte ich meine Tibet-Playlist und war mental einfach direkt wieder in diesem sehr spannenden Land.

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Trophäe (G. Schoeters)

Wow, was war das für ein Roman? Ich hatte vorab schon viel Gutes über das Buch der Autorin Gaea Schoeters gehört – meine Erwartungen wurden vollends erfüllt.
Sie erzählt die Geschichte eines Jägers, der seine Big Five in Afrika vervollständigen möchte. Ihm fehlt nur noch das Nashorn, und er setzt alles daran, es zur Strecke zu bringen.

Im Laufe des Buches werden alle Figuren sehr überzeugend entwickelt. Als Leser habe ich mehrmals meine moralischen Grundsätze ins Wanken gebracht gespürt – einfach weil Schoeters ihre Personen so gekonnt zeichnet.
Das Buch steckt voller Überraschungen: Die Story ist fast unglaublich (ich muss unbedingt nachrecherchieren), die Charaktere sind authentisch und facettenreich, die Stimmung außerordentlich eindringlich (Beim Lesen spürte ich quasi den Staub der Savanne.) und der Text hat mich ernsthaft zum Nachdenken gebracht. Meine Überzeugungen wurden mehr als einmal gehörig erschüttert.

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Die Wand (M. Haushofer)

Dieses Buch wurde von Thilo Mischke in seinem Podcast mit Coco Meurer (@literaturensohn) von ganzem Herzen empfohlen. Die Lektüre dieses Buches soll das Leben verändern.

Also habe ich mir dieses Buch in meinem lokalen Buchladen bestellt und begann mit dem Lesen.

Die Story ist ganz schnell erzählt: Ein ungeklärtes Phänomen ließ eine Glocke; eine Wand „auf die Erde fallen“ (vgl. „Die Arena von S. King). Alles außerhalb der Erde ist wahrscheinlich untergegangen. Innerhalb dieser Wand war alles in Ordnung.

Leider ist die namenslose Protagonistin allein unter dieser Glocke und versucht nun ihr Leben und Überleben zu organieren.

Insgesamt war das Buch durchaus lesenswert. Im Podcast rund um Thilo lag der Schwerpunkt der Interpretation auf dem Kampf gegen das Patriarchat. Das machte für mich im Nachhinein durchaus Sinn. Habe ich es beim Lesen so erfasst? Eher nicht.

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Ostafrikanische Eindrücke (S. Löffler)

Dieses Buch habe ich in meiner lokalen Stammbuchhandlung gefunden und war von der guten Qualität des Buches begeistert. Das Thema „Afrika“ interessierte mich ebenfalls und als ich las, dass die Autorin des Buches in einem der Nachbarorte lebte, kaufte ich mir das Buch, ohne groß überlegen zu müssen.

In dem Buch erzählt die Autorin über ihre zahlreichen Reisen nach Kenia. Dabei reicht das Spektrum der Geschichten von einfachen Schilderungen aus dem Hotel, bis hin zu berichten darüber, wie sie mit Hilfe ihres eigens gegründeten Vereins verschiedene Projekte realisiert hat, um den Menschen vor Ort zu helfen.

Anfangs entsprach das Buch nicht meinen Erwartungen, aber von Seite zu Seite fand ich die Erzählungen interessanter.

Von daher ist das Buch wirklich lesenswert und mir gefällt es immer wieder, was Menschen an guten Taten in einem persönlichen Ehrenamt gutes bewältigen können. Allein dafür gibt es fast 5 Sterne!

Hier ist der Link zu dem von ihr eigens gegründeten Verein Washataa.

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James (P. Everett)

Vor der Lektüre des Romans James von Everett habe ich mich noch nicht groß mit dem Sklavenhandel und Sklaverei der amerikanischen Südstaaten befasst. Ebenso habe ich zwar hier die Romane von Mark Twain stehen, aber leider bin ich auch noch nicht dazu gekommen, diese zu lesen.

Desto gespannter bin ich auf diesen Roman von Percival Everett gewesen. Und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht gewesen. Es war teils erschreckend gewesen, wie damals mit Menschen umgegangen wurde. Ebenso interessant war es, wie sich der Hauptprotagonist im Verlauf des Romans gewandelt hat.

Von daher ist der Roman ein wirklich guter Einstieg in das Thema der Sklaverei. Ich werde mich auf jeden Fall weiter mit diesem Thema beschäftigen. Und zumindest rutscht „Die Bäume“ von Percival Everett ein ganzes Stück hoch auf meiner Liste, um es bald zu lesen.

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Das fliegende Klassenzimmer (E. Kästner)

Was war das für eine schöne Weihnachtsgeschichte? Ich habe das Buch zufällig im Buchladen gesehen, kauft und danach mit lesen begonnen.

Ich liebe die Kinderbücher von Erich Kästner und hatte ebenso ein großes Vergnügen, die Geschichte rund um die Realschüler und Gymnasiasten aus Kirchberg, zu lesen. Für mich ist diese Geschichte eine der schönsten Weihnachtsgeschichten.

Die Sprache, der Witz, aber auch die Tiefgründigkeit und Moral in Kästners Romanen ist für mich nahezu einzigartig.

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Brennen muss Salem (S. King)

Endlich wieder ein King der in Derry spielt. Ich hatte große Erwartungen an diesen Roman von King, die anfangs auch erfüllt wurden. Die Personen wurde intensiv und sehr detailliert eingeführt. Die Story baute sich sehr langsam auf.

Nach und nach habe ich jedoch das Gefühl für die Story verloren. An sich war dem Thema „Vampire“ sehr offen gegenüber, aber irgendwie hat es zwischen uns nicht gefunkt. Somit habe ich die letzten einhundert Seiten eher sehr schnell „hinter mich gebracht“.

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