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Kategorie: Filme

Jagdsaison (2022)

Ich hätte vor dem Schauen nicht gedacht, dass mir solch ein Film mit solch einem Cover doch überraschend viel Spaß bereiten kann.

Der Film, welcher eine Adaption aus dem Dänischen ist, hat einen ganz subtilen Humor, besitzt Slapstick sowie allerhand komische Momente und wird mit einem recht schönen Soundtrack abgerundet. Von daher ist es ein Film, welcher einem kurzfristig richtig gute Laune beschert.

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One Life (2024)

„Tue Gutes und rede nicht darüber.“ Genau das dachte sich Nicholas Winton über sein (wahrscheinliches) Lebenswerk. In diesem historischen Film wird gezeigt, wie Nicholas Winton mit vielen Helfern jüdische Kinder aus Prag vor den Nationalsozialisten des Dritten Reiches rettete. Sein Ziel war es, so viele Kinder wie möglich mit dem Zug von Prag nach Großbritannien zu bringen. Im britischen Königreich sollten die Kinder für die Zeit des Krieges in Pflegefamilien leben. Durch dieses mutige und vorbildliche Handeln rettete er mit seinen Helferinnen und Helfern über 600 Kinder vor dem sicheren Tod.

Die Story des Filmes wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Man erhält einen Einblick, wie die Rettung am Ende der 1930er Jahre ablief und andererseits wird gezeigt, wie Winton 50 Jahre nach den organisierten Fluchtaktionen / Kindertransporten seine Erlebnisse mit der Öffentlichkeit teilt bzw. nicht teilen möchte. Er stellt seine Leistung immer wieder hinten an und hat schwere innere Konflikte, überhaupt über diese Zeit zu sprechen.

Der Film zeigt auf eine wunderbare Art und Weise, wie viel man mit Engagement sowie Mut erreichen kann Natürlich wird ebenfalls gezeigt wie widerlich das rechtsextreme Gedankengut war und leider immer noch ist.

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Der Gesang der Flusskrebse (2022)

Eigentlich wollte ich den Roman von Delia Owens lesen. Aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen. Nun gab es den Film auf Netflix, das Buch hatte ich schon verkauft und dadurch konnte ich den Film ansehen. Das Buch konnte ich sowieso nicht mehr lesen, da ich es schon verkauft hatte.

Wie ich es schon gehört hatte, war der Film recht kitschig und schnulzig. Aber er überzeugt durch eine durchaus lohnenswerte Story und wunderbaren Bildern der Natur. Leider schwächelt er ein wenig in der zweiten Hälfte des Filmes. Aber das Ende versöhnte mich.

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Dolores (1995)

Nachdem ich den Roman „Dolores“ von Stephen King gelesen habe, war es Zeit die Verfilmung mit Kathy Bates anzusehen.

Was soll ich sagen? Es ist eine gelungene und gemütliche Adaption des Romans. Im Roman ist wird die Handlung durch eine reine Erzählung aus der Ich-Perspektive an den Leser gebracht.

Im Film wurde dies natürlich komplexer und mit mehreren handelnden Personen umgesetzt. Dennoch eine tolle Verfilmung.

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The 8 Show (2024)

Von der süd-koreanischen Miniserie versprach ich mir sehr viel. Die ersten 4 Folgen bauen ein geniales Konstrukt auf. Die Serie zeigt ein sozialkritisches Szenario, wie es auf der Film „Der Schacht“ getan hat.

Leider verlor die zweite Hälfte der Serie für mich an Qualität. Hier wurde immer wieder das selbe Motiv bespielt: Gewalt. Meines Erachtens hätte man dies besser darstellen können.

Nichtsdestotrotz war es eine solide Serie.

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Perfect Days (2023)

Was war dies für ein wunderschöner Film? Er war so langsam, so ästhetisch und so tiefgründig. Es war pure Entspannung und er fesselte mich bis zur letzten Sekunde.

Der Film handelt in Japan und vielleicht habe ich deswegen so gespannt zu gesehen. Er erinnerte mich mehrmals in verschiedenen Szenen an die Reise nach Okinawa / Japan.

Der Hautprotagonist reinigt in Tokyo Toiletten und erlebt jeden Tag einen perfekten Tag. Dies mag verrückt klingen. Aber er akzeptiert seine Situation, arbeitet mit Hingabe und Respekt. Außerdem genießt er die vielen kleinen schönen Augenblicke des Lebens, die ihm geboten werden. Wie zum Beispiel das schöne Rauschen der Blätter, welche vom Sonnenlicht durchflutet werden. Komorebi.

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Killers of the Flower Moon (2023)

Mit einem Film, in welchem Martin Scorsese, Leonardo di Caprio und Robert De Niro mitwirken, wird man nie etwas falsch machen.

Und so ist es auch bei „Killers of the Flower Moon“. Dieser Film war super. Er war sehr lang und hatte gerade in der Mitte des Films seine Längen. Aber insgesamt ist er überaus sehenswert.

Über die Osage Morde wusste ich bis dahin gar nichts. Die Osage sind amerikanische Natives, die nach und nach vertrieben wurden und später ein festes Land (vermeintlich wertloses) Land zu gewiesen wurde. Später entdeckten die Osage auf diesen Landstrichen Erdöl und dadurch wurden die Menschen sehr wohlhabend. Dies zog natürlich viele Menschen an und so wurde es quasi zum Volkssport, die Osage um ihr Geld zu betrügen und in „The Killers of the Flower Moon“ sieht man, dass es diesbezüglich keine Grenzen gab.

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