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Kategorie: Filme

14 Gipfel: Nichts ist unmöglich (2021)

Vor einigen Jahren (oder fast Jahrzehnten) hatte ich eine Phase, in der ich sämtliche Medien (Bücher, Filme und Dokumentationen) über Alpinismus und Bergsteigen verschlungen habe.

Als ich einen Film für mein Training auf dem Rudergerät suchte, stieß ich auf diesen Film und dachte mir, dass ich mir wieder einmal ein paar Dokumentationen über den Bergsport ansehen könnte.

Außerdem empfahlen mir Reisefreunde, welche wir in Tibet kennengelernt haben, diesen Film. Von daher musste ich diesen Film schauen.

14 Peaks ist eine klassische Dokumentation über den Bergsport. Nicht mehr nicht weniger. Der Protagonist, versucht alle 14 8000er Gipfel innerhalb weniger Wochen zu besteigen. Nachhaltig wirkt dies nicht. Dennoch hat das Team eine nette Story um das sportliche Event gesponnen und es gibt natürlich wunderschöne Aufnahmen der hohen Berge.

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Stranger Things – Staffel 1 (2016)

Lange habe ich die Serie ignoriert und trotz des vergangenen Hypes habe ich diese Blockbuster-Serie nicht angeschaut.

Da ich zur Zeit regelmäßig auf meinem Rudergerät sitze, dachte ich, dass es praktisch ist, während des Ruderns eine Serie zu schauen. Meine Wahl fiel auf Stranger Things. Und was soll ich sagen? Mich hat die Serie nicht überzeugt.

Klar, die Serie hat ein tolles und erfolgreiches Setting (80er, Coming of Age, Fantasy und ein wenig Horror), aber gerade das hat mich bei der Serie gestört. Sie ist mir zur langwierig und gefällig gewesen.

Vorerst werde ich die Staffel 2 nicht ansehen.

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Contra (2020)

Die Story und der Verlauf der Story war schnell klar. Under Dog wird zur Heldin des Films. Antiheld sammelt während des Films Pluspunkte, sein Charakter entwickelt sich positiv und wird jedoch am Ende des Filmes von seiner Vergangenheit eingeholt.

Von daher bot der Film wenig Überraschendes. Dennoch funktionierte der Film halbwegs gut. Dies liegt vielleicht aber daran, dass mich einerseits das Thema „des Sprechens“ interessierte und ich wahnsinnig gern Christoph Maria Herbst sehe.

Enttäuscht war ich jedoch darüber, dass die deutsche Filmindustrie anscheinend nur noch adaptieren kann. So stammt auch dieser Film vom französischen Original „Die brillante Mademoiselle Neïla“ ab. Schade.

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Oppenheimer (2023)

Seit zwei Jahren habe ich den Film „Oppenheimer“ vor mir hergeschoben. Ein Hauptgrund dafür ist die wahnsinnig lange Laufzeit des Filmes. Aber nun habe ich mich an den Film herangewagt.

Der Film war sehr interessant und wirklich gut gespielt. Aber dennoch hinterlässt er mich mit vielen Fragenzeichen in meinem Kopf: Mir wurde viel zu wenig von Oppenheim persönlich erklärt bzw. gezeigt. Mir ist immer noch unklar, worin die wissenschaftliche Leistung von ihm lag. Klar, er hat die Atombombe entwickelt. Aber warum war nicht klar, dass sie im Probelauf zündet? Wie sah sein Alltag aus?

Stattdessen haben wir viel über den Prozess etc. in verschiedenen Handlungssträngen gesehen. Das war für mich persönlich einfach zu viel. Die wirklich Story kam mir dadurch zu kurz.

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The Monkey (2025)

The Monkey mixt auf geniale Weise Splatter-Horror mit bitterbösem Humor – ein wahnwitziger Horrorspaß, der den Klassiker -King-Kampfsatz „cursed toy“ in ein makaber-komisches Spektakel verwandelt. Die visuelle Umsetzung ist überzeugend, die Gags sitzen, und die grotesken Todesszenen überraschen mit spritziger Kreativität.

Etwas Abzug gibt es für die emotionale Distanz: Die Figuren bleiben schwer zu greifen, wodurch die überdrehte Familienstory manchmal mehr irritiert als berührt. Dennoch ein cleverer, auffälliger Genrefilm, der sich traut, hemmungslos abgedreht zu sein.

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Flow (2024)

Flow entfaltet sich ganz ohne Worte und doch spricht der Film zu Herzen. Durch minimalistisches Storytelling, stimmungsvolle Soundkulisse und lebendige, handgezogene Bilder entsteht ein poetischer Mikrokosmos, in dem eine schwarze Katze das überflutete Ödland durchquert, nur unterstützt von wortlosen Tiergefährten. Der Verzicht auf Dialoge macht ihn besonders eindringlich. Jede Geste und jede unstete Wasseroberfläche trägt Bedeutungen. Der Film fasziniert als stille, ökologisch schwingende Fabel über Gemeinschaft und Neuanfang. Es ist ein Kunstwerk, das nachhaltig berührt.

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A real pain (2024)

Ich mag Filme von und mit Jesse Eisenberg. Durch ihn auf dem Cover, ist der Film auf meine Watchlist gewandert und wurde von diesem amerikanisch-polnischen Film in keiner Weise enttäuscht.

Es ist eine Tragikomödie, in welcher die beiden Cousins nach Polen reisen, um sich der Vergangenheit ihrer Vorfahren zu stellen. Die Familie hat polnische Wurzeln und anhand dieser Gruppenreise mit gleichgesinnten Menschen, wollen sie diese Wurzeln kennenlernen.

Meiner Meinung nach ist der Film von der ersten bis zur letzten Minute überaus gelungen. Ich habe viel gelacht, war emotional berührt und konnte mich mit vielen Figuren des Filmes identifizieren. Und das Beste: Der Film hat eine klassische Länge von ungefähr 90 Minuten.

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