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Kategorie: Filme

Flow (2024)

Flow entfaltet sich ganz ohne Worte und doch spricht der Film zu Herzen. Durch minimalistisches Storytelling, stimmungsvolle Soundkulisse und lebendige, handgezogene Bilder entsteht ein poetischer Mikrokosmos, in dem eine schwarze Katze das überflutete Ödland durchquert, nur unterstützt von wortlosen Tiergefährten. Der Verzicht auf Dialoge macht ihn besonders eindringlich. Jede Geste und jede unstete Wasseroberfläche trägt Bedeutungen. Der Film fasziniert als stille, ökologisch schwingende Fabel über Gemeinschaft und Neuanfang. Es ist ein Kunstwerk, das nachhaltig berührt.

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A real pain (2024)

Ich mag Filme von und mit Jesse Eisenberg. Durch ihn auf dem Cover, ist der Film auf meine Watchlist gewandert und wurde von diesem amerikanisch-polnischen Film in keiner Weise enttäuscht.

Es ist eine Tragikomödie, in welcher die beiden Cousins nach Polen reisen, um sich der Vergangenheit ihrer Vorfahren zu stellen. Die Familie hat polnische Wurzeln und anhand dieser Gruppenreise mit gleichgesinnten Menschen, wollen sie diese Wurzeln kennenlernen.

Meiner Meinung nach ist der Film von der ersten bis zur letzten Minute überaus gelungen. Ich habe viel gelacht, war emotional berührt und konnte mich mit vielen Figuren des Filmes identifizieren. Und das Beste: Der Film hat eine klassische Länge von ungefähr 90 Minuten.

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Heretic (2024)

Heretic (Englisch für der Kätzer) ist ein Film, welcher ganz nach meinem Geschmack ist. Er ist düster, geheimnisvoll und zum gegen Ende des Film wird er sogar etwas spooky.

Mir haben es die Gedanken bzw. die Diskussionen der drei Hauptakteure über Religion sehr angetan. Am Anfang des Films sieht man, wie zwei Missionarinnen der Mormonen mit Menschen ins Gespräch kommen wollen, um diese von ihrer Glaubensrichtung zu überzeugen. Während dieser Aufgaben kommen sie mit einem Mann, gespielt von Hugh Grant, in Kontakt. Es folgen wirklich sehenswerte und durchaus kritische Gespräche der Drei über Religion, die einen auch über den Film hinaus zum Nachdenken anregen.

Die ersten 90% des Films haben mir sehr gut gefallen, auf den letzten 10% baute der Film, meiner Meinung nach, ein wenig ab.

Dennoch ist es ein wirklich sehenswerter Streifen.

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Die Fotografin (2023)

Dieser Film hat das Leben der Kriegsfotografin Lee Miller aufbereitet und begleitet ihr Tun während des zweiten Weltkrieges.

Der Film gibt einen guten Einblick in ihr (privilegiertes) Leben und in ihre wichtige Arbeit. Zur damaligen Zeit war es Frauen verboten, an die Front zu fahren. Sie besteht trotz dessen darauf und reist quasi hinter der Front her. Dabei hält sie viele historische Momente, wie zum Beispiel die Befreiung verschiedener Konzentrationslager, fotografisch fest.

Einerseits ist der Film aus historischer Sicht sehr gelungen und auf der anderen Seite gibt es viele Szenen, an welchen Fotografie-Interessierte Gefallen finden sollten.

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Better Man (2024)

Die Menschen, die mich gut kennen, wissen, dass ich in meiner Jugend und jungen Erwachsenenzeit wahnsinnig viel von Robbie Williams gehört habe. Und ich denke immer noch, dass Robbie Williams als Künstler sehr unterschätzt wurde. Klar, hat er die großen Stadien immer vollbekommen, aber meines Erachtens wurde man immer belächelt, wenn man seine Musik gehört hat.

Dieses Biopic fand ich wunderschön. Die Story wurde gut aufbereitet und die Umsetzung mit dem Affen als Hauptperson ist unglaublich gut. Ich kann es mir unter keinen Umständen vorstellen, dass die Rolle des RW von einem Schauspieler dargestellt worden wäre.

Es war ein wirklich sehr guter Film, der mir zu schade für die Business Class von Qatar (DOH-BER) gewesen ist und ich ihn lieber auf der heimischen Couch mit guten Ton angeschaut habe.

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Anatomie eines Falles (2023)

„Anatomie eines Falles“ ist ein fesselndes Gerichtsdrama der französischen Regisseurin Justine Triet, das mit großer psychologischer Tiefe die Geschichte einer Frau erzählt, die unter Mordverdacht steht, nachdem ihr Ehemann unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Die Frage, ob es sich um einen Unfall, Selbstmord oder Mord handelt, bleibt lange offen – ebenso wie die Wahrheit über die zerrüttete Ehe der beiden.

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Black Mirror – Staffel 7 (2025)

Ich liebe die Serie „Black Mirror“.

Die siebte Staffel von Black Mirror kehrt zu den Wurzeln der Serie zurück und beleuchtet erneut die dunklen Seiten des technologischen Fortschritts. Zentrale Themen sind dabei die Auswirkungen von Technologie auf menschliche Emotionen, Beziehungen und die Identität. Die Episoden thematisieren unter anderem Trauer, Obsession, Identität und die Auswirkungen des Spätkapitalismus, stets durch die Linse einer nahen Zukunftstechnologie.

Mich haben weitestgehend alle Episoden dieser Staffel voll überzeugt, außer die letzte Folge.

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