Zum Inhalt springen

Kategorie: film_2025

28 Years Later (2025)

Oh, man – wie habe ich den Film „28 Days Later“ in meiner Jugend geliebt. Ich wollte ihn eigentlich noch einmal anschauen, bevor ich mir den dritten Teil der Filmreihe von Danny Boyle ansehen wollte. Aber schon während der ersten Minuten des Films von 2002 merkte ich, dass der Film ganz schön hart war. Also brach ich das Re-Watching gekonnt ab.

28 Years Later gönnte ich mir trotz dessen und muss sagen, er enttäuschte mich keineswegs. Die Story ist meiner Meinung gekonnt weitererzählt wurden, ohne dass man die ersten beiden Teile gesehen haben musste.

Die Story ist alles andere als komplex, aber durchaus unterhaltsam. Gefallen hat mir die Kamera, sie ist immer nah dran am Geschehen und vermittelt dadurch ein sehr beklemmendes Gefühl.

Insgesamt ist der Film wirklich unterhaltsam, er hat nichts vom Charme des ersten Teils verloren und ist in aller Grausamkeit, die er explizit zeigt, wirklich ästhetisch produziert.

Kommentare sind geschlossen

The Ugly Stepsister (2025)

An sich entsprechen Märchen so gar nicht meinem Geschmack oder meinen Sehgewohnheiten.

The Ugly Stepsister war jedoch durchaus unterhaltsam. Erzählt wird die Geschichte des Aschenputtels auf eine ganz andere Art und Weise.

In diesem Body-Horror-Film wird der Wunsch nach Schönheit der ‚ugly Stepsister‘ dargestellt. Um eine vermeintliche äußere Schönheit zu erreichen riskiert sie viel und nimmt viel Leid in Kauf.

Insgesamt ist der Streifen solide, er unterhält und man weiß nie so recht, ob sich die Protagonisten gerade auf der guten oder bösen Seite befinden.

Kommentare sind geschlossen

Weapons (2025)

Dieser Film hatte es sehr schwer bei mir: Ich hatte große Erwartungen als Horror-Film an ihn. Die Kritiker sprachen durchaus in großen und lobenden Worten über den Film. „Horror-Film des Jahres“ war nur eines der verwendeten Attribute.

Der Film verursachte bei mir mehrmals Gänsehaut. Meist wurden die Gruselmomente ganz subtil und ruhig erzählt. In ganz gezielten Momenten wurde der Schrecken jedoch direkt sichtbar und sehr explizit gezeigt.

Die Story empfand ich als wirklich fantastisch, Darsteller und Kamera war mindestens ebenso gut. Eine große Horror-Film Empfehlung.

Kommentare sind geschlossen

The Beast in Me – Staffel 1 (2025)

An sich bin ich kein großer Fan von Serien. Oftmals sind sie mir zu umständlich und lang (nicht intensiv) erzählt. Die Plots sind meiner Meinung häufig eher mittelmäßig und überhaupt ist es die Zeit oft nicht wert, sie zu schauen. Schließlich benötigt man für eine Mini-Serie meist 8 Stunden, um sie anzusehen.

Anders war das bei der Serie The Beast in Me. Diese Serie hat mich wieder einmal richtig gepackt. Klar, sie hat hier und da ein paar Schwächen, aber darüber konnte ich aufgrund der Stärken hinwegsehen.

Außerdem hat mir die herbstliche Stimmung der Serie überaus gefallen. Auch wenn es nun kurz vor Weihnachten ist, war dies meine Herbstserie der letzten Jahre. Außerdem spielt sie in einem schönen Haus, eine der Hauptpersonen ist eine Autorin und ab und zu befinden sich die Protagonisten in New York City.

Kommentare sind geschlossen

Blood & Sinners (2025)

Ehrlich gesagt hatte ich gar keine Vorstellung, worum es in diesem Film gehen sollte. Ich habe eine Podcast gehört, die zwei Hosts konnten lang über den Film diskutieren und von daher dachte ich mir, dass ich mir diesen Streifen ansehen muss.

Dieser Vampir-Film tritt in der ersten Hälfte ganz entspannt auf. Mir hat dieser Teil besonders gut gefallen. Als nahezu poetisch mit einer großen Portion Südstaaten-Romantik könnte man den Film bis zur Halbzeit beschreiben. Im Kontrast dazu steht die zweite Hälfte, die mir persönlich zu action-lastig war, aber letztlich ist der Kontrast, welcher in dem Film auf mehreren Ebenen gezeigt wird, sehr interessant.

Kommentare sind geschlossen

Die Barbaren – Willkommen in der Bretagne (2024)

Dieser Film hat ein Durchaus sehr ernstes Thema: Rassismus und wie sich dieser in einer Gesellschaft ausbreitet und welche Auswirkung er auf die Menschen hat.

Dennoch schafft es der Film, auf einer sehr charmanten, lustigen und dennoch auch ernsten Art und Weise, diese Themen anzusprechen.

Es gab wirklich viele Szenen, die ich sehr lustig fand, mich berührt haben oder welche sich 1:1 in der Realworld hätten abspielen können.

Kommentare sind geschlossen

84m² (2025)

Eine solche Sorte von Film mag ich total. Es gibt einer überschaubare Anzahl an Charakteren und damit ähnelt die Story einem kleinen Kammerspiel.

Die Hauptperson lebt in einer wahnsinnig schönen Wohnung, gibt alles dafür, die Wohnung zu bezahlen und könnte sehr glücklich sein. Würde es nicht die Probleme in diesem Wohnhaus geben.

Wieder einmal hat mich das süd-koreanische Kino wirklich überzeugt. Lediglich für die letzten Minuten des Films gibt es einen kleinen Abzug.

Kommentare sind geschlossen