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Kategorie: film_2022

My first Kafka (F. Kafka, M. Roth, R. D. Eason)

Am letzten Wochenende bin ich Prag gewesen. Man kann natürlich nicht ohne ein Kafka-Buch aus dieser schönen Stadt abreisen.
Bei mir ist es dieses schöne Bilderbuch geworden, in welchem drei Geschichten des in Prag geborenen Schriftstellers nacherzählt werden.
Die Illustrationen passen perfekt zum Mensch „Kafka“ und strahlen eine tolle Grundstimmung aus. Insgesamt ein wunderschönes Bilderbuch und ein tolles Andenken.

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Memoir of a Murderer (2017)

Das ist schon der zweite Film in der letzten Zeit, welcher die Krankheit „Demenz“ thematisiert. Diesmal mit ganz anderen Mitteln: mit den Werkzeugen eines Thrillers. Auch hier war mir während des Films nicht immer klar, auf welcher Seite ich mich nun positionieren sollte.

Memoir of a Murderer zeigt einen ehemaligen Serienmörder, welcher mit aktuellen Morden in seiner Heimat konfrontiert ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich den südkoreanischen Streifen anzusehen.

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Archive 81 (2022)

In der Netflix-Serie Archive 81 wird die Geschichte des Archivar Dan erzählt. Er erhält in der ersten Episode einen Auftrag, bei welchen er durch ein Feuer beschädigte Videobänder restaurieren soll.

An sich bin ich kein großer Fan von Serien. Eine Serie muss mich schon auf verschiedenen Ebenen triggern, dass ich in diese auch Zeit investiere. Bei dieser Serie standen die Karten nicht schlecht. Auf verschiedene Motive bin ich sehr anfällig: Found Footage, schöne und einsame Häuser, dezenter Grusel und eine herbstliche Atmosphäre.

Anfangs der Serie zogen mich diese Motive in ihrem Bann. Gegen Mitte (bis Ende ) der Serie ließ das Interesse jedoch stark nach. Immer mehr fantastische Elemente dominierten die Serie. Dennoch bietet Archive 81 ein solides Mystery- und Gruselerlebnis. Von daher ist es eine kleine Genre-Empfehlung.

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Wozu Rassismus? (Aladin El-Mafaalani)

Rassismuskritik ist ein sehr wichtiges Thema. Vielfältige Formen des Rassismus sind tiefer in unserer Gesellschaft verankert, als mir – und sicher auch uns – lieb ist. Egal, ob unbewusst und leider auch bewusst. Aladin El-Mafaalani bietet in seinem Buch „Wozu Rassismus?“ eine wunderbare Einführung in dieses bedeutende Thema. Das Buch ist kurzweilig und dennoch hat jedes Kapitel genügend Tiefgang im entsprechenden Thema.

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The Professor and the Madman (2019)

(2019, Farhad Safinia) Als Buch- und Sprachfreund ist dieser Film, wie für mich gemacht. Er spielt zur Jahrhundertwende um 1900 in Großbritannien. Im Groben wird gezeigt, wie das Oxford English Dictionary erstellt wurde. Diese Story klingt erst einmal sehr langweilig. Aber wie das Leben nun einmal so spielt, kommt alles anders. Dies frischt den Film, welcher auf einer wahren Begebenheit beruht, unheimlich auf und fesselt bis zur letzten Minute.

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Father (2020)

Über diesen Film habe ich im voraus nur Gutes gehört. Als er Mitte Januar für 0,99 EUR Leihgebühr verfügbar war, habe ich zugeschlagen.
Der Film ist ziemlich skurril. Er erzählt den Alltag eines an Demenz erkrankten Menschen. Die Besonderheit, dieser Alltag wird zeitlich aus Sicht des Erkrankten sowie aus der Perspektive der Betroffenen erzählt. Ich als Zuschauer wusste irgendwann gar nicht mehr, welche Realität nun die einzig Wahre ist. Der Film hinterlässt einen mit einem Gefühl der Verzweiflung, welches manchen Betroffenen sicherlich nicht fremd ist. Anthony Hopkins und Olivia Colman spielen ihre Rollen perfekt.

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