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Kategorie: Filme

Erich Kästner: Das andere Ich (2016)

Eine meiner Schwächen (oder Stärken – je nach Perspektive) ist, dass ich sehr anfällig Rabbit-Holes bin. Zuletzt habe ich „Der Gang vor die Hunde“ von Kästner gelesen. Und es war einmal wieder Zeit, mich mit Kästner zu beschäftigen.

So wie es der Zufall wollte, fand ich auf dem Streamingdienst, welcher sich auf „Bedpix“ reimt, eine Doku über den sächsischen Autor.

Die Dokumentation ist frisch, sehr kurzweilig und hat viel Bezüge auf den kürzlich von mir gelesenen Roman.

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Pig (2021)

In Pig wird die Geschichte eines Einsiedlers, welcher mit einem Schwein zusammenlebt, erzählt. Eines Tages wird der Hauptprotagonist, gespielt von Nicolas Cage, brutal überfallen und als er wieder aufwacht, fehlt sein Schwein. Das Schwein war für nicht nur ein Haustier, sondern viel mehr eine „Vertrauensperson“ und friedlicher Mitbewohner.

In klassischen 90 Minuten wird diese hervorragende Geschichte erzählt. Es ist schwer, sich bei diesem Film auf ein Genre einzugrenzen. Thriller, Drama und Rachefilm – diese Genre beschreiben den Film wohl am besten.

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Sighseers – Killers on Tour (2012)

Ich habe keine Ahnung, woran es liegt, aber schon nach der ersten Minute, erkannt man, dass dieser Film ein britischer Streifen ist. Und das gefällt mir.

Es Touristenpaar ist auf einem Roadtrip unterwegs und findet quasi zu sich selbst. Es ist ein wunderbar skurriler Film, welcher voll mit schwarzem Humor ist. Gleichzeitig, kann er die Hässlichkeit in vielen Dingen sehr ästhetisch darstellen. Es ist ein typisch britischer Film.

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My first Kafka (F. Kafka, M. Roth, R. D. Eason)

Am letzten Wochenende bin ich Prag gewesen. Man kann natürlich nicht ohne ein Kafka-Buch aus dieser schönen Stadt abreisen.
Bei mir ist es dieses schöne Bilderbuch geworden, in welchem drei Geschichten des in Prag geborenen Schriftstellers nacherzählt werden.
Die Illustrationen passen perfekt zum Mensch „Kafka“ und strahlen eine tolle Grundstimmung aus. Insgesamt ein wunderschönes Bilderbuch und ein tolles Andenken.

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Memoir of a Murderer (2017)

Das ist schon der zweite Film in der letzten Zeit, welcher die Krankheit „Demenz“ thematisiert. Diesmal mit ganz anderen Mitteln: mit den Werkzeugen eines Thrillers. Auch hier war mir während des Films nicht immer klar, auf welcher Seite ich mich nun positionieren sollte.

Memoir of a Murderer zeigt einen ehemaligen Serienmörder, welcher mit aktuellen Morden in seiner Heimat konfrontiert ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich den südkoreanischen Streifen anzusehen.

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Archive 81 (2022)

In der Netflix-Serie Archive 81 wird die Geschichte des Archivar Dan erzählt. Er erhält in der ersten Episode einen Auftrag, bei welchen er durch ein Feuer beschädigte Videobänder restaurieren soll.

An sich bin ich kein großer Fan von Serien. Eine Serie muss mich schon auf verschiedenen Ebenen triggern, dass ich in diese auch Zeit investiere. Bei dieser Serie standen die Karten nicht schlecht. Auf verschiedene Motive bin ich sehr anfällig: Found Footage, schöne und einsame Häuser, dezenter Grusel und eine herbstliche Atmosphäre.

Anfangs der Serie zogen mich diese Motive in ihrem Bann. Gegen Mitte (bis Ende ) der Serie ließ das Interesse jedoch stark nach. Immer mehr fantastische Elemente dominierten die Serie. Dennoch bietet Archive 81 ein solides Mystery- und Gruselerlebnis. Von daher ist es eine kleine Genre-Empfehlung.

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The Professor and the Madman (2019)

(2019, Farhad Safinia) Als Buch- und Sprachfreund ist dieser Film, wie für mich gemacht. Er spielt zur Jahrhundertwende um 1900 in Großbritannien. Im Groben wird gezeigt, wie das Oxford English Dictionary erstellt wurde. Diese Story klingt erst einmal sehr langweilig. Aber wie das Leben nun einmal so spielt, kommt alles anders. Dies frischt den Film, welcher auf einer wahren Begebenheit beruht, unheimlich auf und fesselt bis zur letzten Minute.

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