Zweiter Anlauf – Mutspitze (2291m)

Vor einigen Jahren starteten wir schon einmal den Versuch, die Mutspitze am Rande der Texelgruppe zu besteigen. Damals hat es nicht ganz gereicht. Wir hatten uns von diesem Gipfel einen tollen Ausblick in das Passeier- und Etschtal sowie ins Vinschgau versprochen. Und dieses Jahr können wir nun sagen: Wir hatten diesen tollen Ausblick.

Der Startschuss viel in Dorf Tirol. Hier führt die Bahn direkt zu den Muthöfen, von wo man auf dem direkten Wege über den Mutkopf auf die Mutspitze wandern kann. Der Weg zur Mutspitze ist nicht sonderlich schwer. Jedoch teilweise sehr steil und wer hätte es gedacht, es gibt unzählige Stufen. Selbst auf den letzten felsigen Metern gab es Felsstufen.

Auf dem Gipfel selbst hatten wir – wie schon geschrieben – einen wunderbaren Blick in die vielen verschiedenen Täler rund um Meran.
Geplant war eigentlich für den Abstieg die gleiche Route zu nehmen. Spontan entschieden wir uns jedoch die Mutspitze zu überschreiten und vorerst in die Richtung der Spronser Seen zu laufen.

Kurz vor der Seenlandschaft der Texelgruppe nahmen wir den Jägersteigt zurück zu den Muthöfen bzw. zur Bergstation.

Nach und nach verließen wir die kahlen Hänge der Texelgruppe und tauchten wieder ein in die bunte Herbstlandschaft.

Unterm Strich:
Es war eine wirklich tolle Wanderung … gerade im Herbst. Ohne die Überschreitung wäre die Wanderung nur halb so schön gewesen. Erst der blockige Pfad in Richtung der Spronser Seen gab der Wanderung den i-Punkt, den besonderen Reiz oder die Milchfüllung der Kinderschokolade!

Der Weg hat sich also absolut gelohnt!

 

 

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