Die Heilstätte in den verborgenen Wäldern des Ostens

“Vor zwei Tagen.”

So begann zumindest dieser Blogartikel zumindest vor etwa genau 4 Jahren. An einem sonnigen Frühlingstag besuchten wir diesen tollen Lost Place.
3 Jahre später im grimmigen Winter schrieb mich ein Herr einer Immobilienfirma an, dass ich doch die Fotos aus dem Netz nehmen sollte, da er nun dafür verantwortlich ist. Da ich keine Lust auf Ärger hatte, habe ich dies natürlich gemacht.
Nun habe ich den Artikel noch ein wenig mehr anonymisiert und hoffe, dass er so noch eine Weile im Netz stehen darf. Es wäre schade über den Blogpost.

Zwei Tage nach dem Besuch der tollen Location schrieb ich diesen Blogpost:

Mittlerweile sitze ich hinter dem Schreibtisch, der Fernseher läuft und die Fotos sind schon auf dem Rechner.

Vor etwa 12 Stunden hatten wir jedoch schon fast 2 Stunden Autofahrt hinter uns – mit dem besten Soundtrack ever – und erreichten den ersten von drei Lost Place‘s für diesen Tag. Nach einer kleinen Stärkung, suchten wir ein guten Parkplatz für das Auto und liefen zu der alten Heilstätte, welche Ende der 1920er Jahre erbaut wurde. Kaum war das Gebäude in Sicht, das hier reger Betrieb war. Viele Tagesausflügler nutzten den nahegelegenen Parkplatz dafür, den Blick über die fernen Wälder schweifen zu lassen.

Also versuchten wir das Feld von hinten aufzuräumen und nahmen den Hintereingang. Diesen konnten wir schnell finden und schauten uns im Gebäude um. Ganz klassisch verschwanden wir zuerst im Keller. Hier fanden wir allerhand alter Schätze, wie zum Beispiel eingekochte Kirschen aus dem Jahr 1989 oder jede Menge Ersatzteile für die Heizung. In den folgenden Stunden erkundeten wir den Rest des Sanatoriums, welches ebenso schon als Hotel und als Lazarett während des zweiten Weltkrieges diente. In den Kriegsjahren brannten große Teile der Einrichtung ab, glücklicherweise wurde das Sanatorium wieder komplett aufgebaut.

21

In den alten Gemäuern zeigte sich das – leider – durchschnittliche Bild vieler Lost Places: viele leere und zerstörte Räume. Es gab jedoch auch einige Highlights, darunter fällt auf jeden Fall das Kaminzimmer, die interne Turnhalle oder die Bibliothek. Ebenso interessant war der komplett trockene Dachboden. Hier oben befand sich anscheinend das Archiv der Einrichtung.

Insgesamt war es ein sehr lohnenswerter verlassener Ort … ein Highlight, eine Perle. Danach mussten wir uns erst einmal stärken, bevor es zur nächsten Station ging.

Hier gibt es die Fotos.

 

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.