Gelesen: Rossi – La Legende

Vor ein paar Wochen kam die deutsche Übersetzung des Buches von Michel Turco (kein Affiliate-Scheiß) über das Leben von Valentino Rossi. Valentino Rossi steht für 9 Weltmeistertitel, schneller Motorräder, immer einen Scherz auf Lager, eine über 20-jährige Karriere in der Motorrad-WM und natürlich das Rossi-Imperium im Herzen Italiens – in Tavullia.

Kaum hatte ich von diesem Buch gelesen, habe ich gleich bestellt. Meine Hoffnungen waren, dass ich in diesem Buch ein wenig in der Vergangenheit schwelgen kann. Damals als Valentino Rossi noch keine Legende war. Damals als es noch Zweitakter gab und Rossi seine Pokale in der 125ccm-, 250ccm- und 500ccm-Klasse gewann. Damals als sowieso alles besser war 😉

Und ich kann sagen, dieses Buch ist super! Ich habe es innerhalb weniger Tage verschlungen und von allerhand lustigen sowie schockierenden überraschenden Stories das erste Mal gehört. Dabei dachte ich eigentlich immer, dass ich in dieser Beziehung seit vielen, vielen Jahren eigentlich immer up-to-date war.

So is das Buch nicht nur etwas für eingefleischte Fanboys des Il Dottore, sondern generell für Rennfans, die ein paar Insiderstories der Motorrad-WM und des Ausnahmefahrers erfahren wollen.

Alle Leser, denen Kazuto Sakata, Luca Boscoscuro, Wayne Gardner, Kevin Schwanz, Doriano Romboni, Tetsuya Harada, Sete Gibernau, Thoru Ukawa oder Youichi Ui noch etwas sagen, kommen bei diesem Buch auf ihre Kosten.

Tolle Bilder und tolle Interviews von den oben genannten Fahren runden dieses tolle Buch ab.
(Was für ein schnulziger Satz.)
Das Buch ist sehr abwechslungsreich, sehr interessant, nett geschrieben (abgesehen von wenigen Übersetzungsfehlern) und bietet tolle Bilder.

In diesem Sinne: Klare Leserempfehlung – hier kann jeder noch viele, neue Stories lesen.

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