Einfach mal raus … den Sonnenuntergang fotografieren

Manchmal muss man einfach raus. Für eine größere Tour hatte ich keine großartige Lust und irgendwie auch keine Zeit.

Schließlich ist die Zeit am Wochenende doch eher rar – neben kochen, ausgedehten Radtouren, den Netflix-Account durchforsten, die Youtube-Abos pflegen, die unzähligen Podcasts, dieser wahnsinnig schöne Blog und irgendwie sollte man doch auch in einem Buch lesen.

Wir du siehst: Es riecht nach einem kleinen Mini-Abenteuer – den Sonnenuntergang irgendwo in der Homezone zu fotografieren.

Gemeinsam mit Frau Explore-Life ging es auf einen Aussichtsturm. Dieser liegt im Erzgebirge und ist umgeben von sanften, grünen Hügeln in mitten einer Region, welche durch den Bergbau der vergangenen Jahrzehnten geprägt wurde.

Aber von vorn: Pünktlich verließ ich die Wohnung. Fehlalarm: Handy vergessen.
Also wieder zurück. Danach schnell ins Auto und ab zum vereinbarten Treffpunkt. Begrüßt wurde ich mit den Worten „Wow, du bist ja pünktlich! Hätte ich nicht gedacht.“ Nach kurzer Lagebesprechung ging es coronakonform in zwei Autos zum Turm.

Auto fahren. Blinken. Vorfahrt beachten. Motor aus. Aussteigen. Abschließen. Laufen. Treppensteigen. Sonne suchen.

Den Sonnenuntergang fotografieren

Am Turm angekommen, war der Sonnenuntergang schon in vollem Gange. Wir waren fast ein wenig zu spät, da die Sonne keine lange Schatten mehr auf die umliegende Landschaft geworfen hatte.

Dafür bot der Himmel ein Farbenspiel, welches seines Gleichen sucht. Über türkis-blau über rot bis hin zu lila waren wirklich alle Farben am Start.

Wenn man von einem Turm fotografiert ist man als Fotograf bekanntlicher Weise sehr hoch und hat einen tollen Weitblick. Allerdings sieht es mit dem Vordergrund („Vordergrund macht Bild gesund.“) oft schlecht aus.
Von daher bin ich mit den Bildern nur bedingt zufrieden.

Aber nichtsdestotrotz war es ein schöner kleiner Ausflug unter freiem Himmel und mit Mindestabstand.
Man konnte mal wieder quatschen, andere Stimmen hören, als es einem der Corona-Alltag zur Zeit anbietet.

Der – wenn auch sehr kurze – Weg hat sich wie immer gelohnt!

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